Aufladung beim Versprühen von Flüssigkeiten - Untersuchung praxisrelevanter Prozesse

Die Relevanz von Zündgefahren beim Versprühen von Flüssigkeiten ist in vielen industriellen Bereichen gegeben. Im Gegensatz dazu sind die sicherheitstechnischen Festlegungen der TRGS 727 hierzu mangels belastbarer experimenteller Daten sehr eingeschränkt. Der Grenzbereich zu kritischen Aufladungen und der Sicherheitsabstand bestehender Vorgaben sollen für einen praxisrelevanten Prozess ermittelt werden.

Im Projekt „Aufladung beim Versprühen von Flüssigkeiten – Voruntersuchungen zur Bestimmung relevanter Parameter“ wurde die Grundlage gelegt, um Aufladungsvorgänge beim Versprühen unter realistischen Bedingungen untersuchen zu können, indem bei  Voruntersuchungen relevante Parameter ermittelt und eine Messmethodik etabliert wurde. In diesem Projekt soll die Untersuchung eines praxisrelevanten Sprühprozesses erfolgen, um so die Festlegungen im Regelwerk hinsichtlich des erforderlichen sicherheitstechnischen Niveaus durch experimentelle Daten abzusichern, zu präzisieren und erweitern zu können.

Eine wichtige Problematik ist die Untersuchung von Aufladungsprozessen bei der Reinigung von Behältern bis 50 m³ ist. Hierzu wurde im Januar 2018 gemeinsam mit weiteren Unfallversicherungsträgern und Industriepartnern auf DGUV-Ebene ein Forschungsprojekt gestartet, in das dieses Projekt als Teilprojekt integriert wurde.

Eine ausführliche Beschreibung dieses Forschungsvorhabens finden Sie hier: