3.3 Was ist bei der Verwendung von leit- oder ableitfähigen Schlauchleitungen mit isolierender Auskleidung für die Förderung von leicht entzündbaren Flüssigkeiten niedriger Leitfähigkeit der Explosionsgruppe IIB zu beachten?

Im Inneren der Schlauchleitung kann es je nach Betriebsweise (insbesondere beim Leerlaufen) zum Auftreten explosionsfähiger Atmosphäre kommen. Von der isolierenden Auskleidung (spezifischer Widerstand größer 1011 Ohm*m) der Schlauchleitung können Büschel- und Gleitstielbüschelentladungen ausgehen. Zur Vermeidung von Büschelentladungen darf die Dicke des Liners 2 mm nicht überschreiten. Können Gleitstielbüschelentladungen nicht ausgeschlossen werden, ist die Durchschlagspannung der isolierenden Auskleidung auf nicht mehr als 4 kV zu begrenzen.

Siehe TRGS 727, Nummer 3.2.3, Nummer 4.9.2 und Beispiel 6.