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2.1 Welche Zoneneinteilung ist bei Inertisierung erforderlich?

Bei der Inertisierung kann durch Zugabe von gasförmigen Inertstoffen (z. B. Stickstoff, Kohlendioxid, Edelgase, Wasserdampf) die Bildung explosionsfähiger Gemische verhindert werden. Wesentliche Voraussetzungen für die Wirksamkeit der Inertisierung ist ihre Sicherstellung (z. B. durch Überwachung der Sauerstoffkonzentration, der Inertgaskonzentration, des Gesamtdruckes oder der Mengenströme von Inertgas und brennbarem Stoff). Weiterhin ist eine Alarmschwelle unterhalb der höchstzulässigen Sauerstoffkonzentration festzulegen. Bei Erreichen der Alarmschwelle müssen Schutzmaßnahmen ausgelöst und durchgeführt werden. Die festzulegende Alarmschwelle, die Eigenschaften der Überwachungseinrichtungen, ihre erforderliche Funktionssicherheit und die Reaktionszeiten des Personals und der Anlage sind aufeinander abzustimmen. Abhängig von der Zuverlässigkeit der Inertisierung ist eine Zonenreduzierung oder sogar die Zonenfreiheit für das Innere von Behältern und Anlagenteilen möglich.

Abbildung 3: Zoneneinteilung von Mühlen EX-RL - Beispielsammlung 3.3.7.1 a)

Abbildung 4: Zoneneinteilung von Mühlen nach EX-RL - Beispielsammlung 3.3.7.1 e).

Durch die Inertisierung ist das Innere der Mühle nun exfrei.