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Auszüge aus dem Merkblatt T 051, 7/2016

 

2 Elektrostatische Aufladungen beim Umgang mit Gegenständen und Einrichtungen

2.1 Kann eine gefährliche Entladung durch einfache Messmethoden ermittelt oder die Höhe der Aufladung eines Gegenstandes gemessen und bewertet werden?
2.2 Wie sind „natürliche“ Materialien wie Baumwolle, Leder, Holz, Pappe oder Karton und Papier elektrostatisch zu bewerten?
2.3 Können isolierende Kunststoffe durch Zugabe so genannter Antistatika ableitfähig gemacht werden?
2.4 Sind Antistatika in Kunststoffen oder auf Folien zeitlich unbegrenzt wirksam?
2.5 Sind an Kraftfahrzeugen mitgeführte metallische Gegenstände, z. B. ein Radkeil, separat mit Erde zu verbinden, wenn sich das Fahrzeug in einem explosionsgefährdeten Bereich befindet?
2.6 Wie müssen isolierende Gegenstände, z. B. aus Kunststoff, geerdet werden?
2.7 Dürfen Gegenstände aus isolierenden Materialien in Zone 2 verwendet werden?
2.8 Welche Maßnahmen gegen Büschelentladungen sind bei der Verwendung isolierender Gegenstände, z. B. solcher aus Kunststoffen, zu treffen?
2.9 Sind Büschelentladungen oder Funkenentladungen zündwirksamer für Gemische aus Gasen und Dämpfen mit Luft?
2.10 Die Tür zu einem Biogasspeicher besitzt 3 cm breite und 1 cm dicke elastische Dichtungen. Sie dichten das Türblatt gegen den Türrahmen ab. Können diese Dichtungen gefährlich aufgeladen werden?
2.11 Die Tür eines Biogasspeichers soll zur Vermeidung von Korrosion auf der Innenseite 1 mm dick mit Kunststoff beschichtet werden. Ist mit einer gefährlichen Aufladung zu rechnen?
2.12 Dürfen Handhubwagen in Zone 1 eingesetzt werden, wenn diese auf leitfähigen Rollen Kontakt zum Fußboden besitzen?

 

3 Elektrostatische Aufladungen bei Tätigkeiten mit Flüssigkeiten

3.1 Es sollen innen mit PTFE (Polytetrafluorethylen) beschichtete Armaturen, z. B. Ventile und Rohrleitungen, eingesetzt werden. Können diese gefährlich aufgeladen werden?
3.2 Nummer zur Zeit nicht belegt
3.3 Nummer zur Zeit nicht belegt
3.4 Nummer zur Zeit nicht belegt
3.5 Ist die Eignung der Schlauchleitungen in Zone 1 regelmäßig zu prüfen? Wenn ja, in welchen Intervallen?
3.6 Sind leitfähige Gegenstände in Laborsicherheitsschränken, die brennbare Lösemittel enthalten, zu erden?
3.7 Ist es zweckmäßig, Ionisatoren einzusetzen, wenn Folien auf- oder abgewickelt oder bedruckt werden?
3.8 Muss der Spritzschutz an Flanschen in explosionsgefährdeten Bereichen der Zone 1 aus ableitfähigem Material bestehen?
3.9 Ist die Erhöhung der relativen Luftfeuchte als alleinige Maßnahme geeignet, um gefährliche Aufladungen zu vermeiden?
3.10 Dürfen Kunststoffküken an Armaturen von Leitungen brennbarer Flüssigkeiten eingesetzt werden?
3.11 Nummer zur Zeit nicht belegt
3.12 Helfen Antistatika beim Handhaben von Flüssigkeiten?
3.13 Sind für die Aufbewahrung lösemittelfeuchter Putzlappen ableitfähige oder leitfähige Behälter notwendig? Muss eine Erdverbindung hergestellt werden?
3.14 Dürfen wassermischbare Lösemittel hoher Leitfähigkeit z. B. Ethanol, in isolierenden Kunststoffbehältern von mehr als 5 l Volumen zur Anwendung bereitgehalten werden?
3.15 Wie ist mit angelieferten isolierenden Kunststoffbehältern von mehr als 5 l zu verfahren, die brennbare Flüssigkeiten enthalten?
3.16 Für die Aufnahme verbrauchter Lösemittel wird ein Sammelbehälter aus Stahl verwendet, der bisher mit Erde verbunden ist. Zur Vermeidung von Korrosion soll er durch ein Kunststofffass ersetzt werden. Was ist hier zu tun?
3.17 Dürfen langsam laufende Rührwerke bei der Herstellung von Lacken auf Basis brennbarer isolierender Lösemittel in 60 l Kunststoffgebinden verwendet werden, wenn das Rührorgan mit einer Zwangsabsaugung versehen und der Behälter mit einem Metalldeckel verschlossen ist?
3.18 Dürfen in Zone 1 Intermediate Bulk Container (IBC), bestehend aus einer Kunststoffblase in einer großmaschigen Metallgitterbox, mit nicht brennbaren Flüssigkeiten befüllt oder entleert werden?
3.19 Eine angelieferte brennbare Flüssigkeit befindet sich in einem Intermediate Bulk Container (IBC). Wie kann dieser sicher in Zone 1 entleert werden?
3.20 Darf in Zone 2 ein Intermediate Bulk Container (IBC), bestehend aus einer Kunststoffblase in einer großmaschigen Metallgitterbox, mit brennbarer Flüssigkeit befüllt werden? Was ist beim Entleeren des IBC zu beachten?
3.21 Darf in Zone 2 ein Intermediate Bulk Container (IBC), bestehend aus einer Kunststoffblase in einer großmaschigen Metallgitterbox, mit nicht brennbarer Flüssigkeit befüllt werden? Was ist beim Entleeren des IBS zu beachten?
3.22 Dürfen in Zone 2 Intermediate Bulk Container (IBC), bestehend aus einer Kunststoffblase in einer großmaschigen Metallgitterbox, als Produktionsbehälter für Zwischenprodukte verwendet werden?
3.23 Eine brennbare Flüssigkeit wird in Intermediate Bulk Containern (IBC) mit ca. 1000 l Fassungsvermögen angeliefert. Sind IBC mit Gitterummantelung oder solche mit Blechummantelung zur Vermeidung gefährlicher Aufladungen vorzuziehen?
3.24 Dürfen Pigmente mit einer Mindestzündenergie von etwa 1 mJ aus einem isolierenden Behälter langsam in eine Lösemittelvorlage entleert werden, z. B. in Toluol?
3.25 Welche Anforderungen sind an die Lagerung von Ammoniak in isolierenden Kunststoffbehältern von 2 m3 Rauminhalt zu stellen?
3.26 Im Lager werden etwa 1 Liter große Proben brennbarer Flüssigkeit aus Fässern entnommen. Aus Korrosionsschutz­gründen soll eine Tropfenauffangwanne aus 5 mm starkem PVC eingesetzt werden. Welche Maßnahmen sind gegen eine gefährliche Aufladung zu treffen?
3.27 Bei der Kristallisation in brennbaren Flüssigkeiten tritt am 100 l großen Glasreaktor blaues Leuchten auf der Glasoberfläche auf. Auf den Werkstoff Glas kann nicht verzichtet werden Welche Maßnahmen sind gegen gefährliche Aufladungen zu treffen?
3.28 Nummer zur Zeit nicht belegt 
3.29 Beim Reinigen verschmutzter Gegenstände werden brennbare Lösemittel eingesetzt und mit einem Pinsel aufgetragen. Können hierbei gefährliche Aufladungen auftreten?
3.30 Müssen flüssigkeitsabweisende Schürzen oder Schutzhandschuhe bei Arbeiten in Zone 1 ableitfähig sein?
3.31 Mit welcher Strömungsgeschwindigkeit darf ein Tank mit brennbaren Flüssigkeiten befüllt bzw. entleert werden?
3.32 Eine reine IIB Flüssigkeit mit einem Flammpunkt von 41 °C soll in einen Kesselwagen bei Flüssigkeitstemperatur von 30 °C eingefüllt werden. Muss der Kesselwagen unter Spiegel befüllt werden? Wie weit darf das Füllrohr in den Kessel des Wagens hineinragen?
3.33 Eine reine IIB Flüssigkeit mit einem Flammpunkt von 41 °C soll in einen Kesselwagen bei einer Flüssigkeitstemperatur von 30 °C eingefüllt werden. Dürfen beim Einfüllen Tropfen oder Aerosole entstehen?
3.34 Welche Anforderungen sind an einen Sammelbehälter für flüssige Abfälle zu stellen? Die in einer achtstündigen Schicht anfallenden Mengen bestehen aus 2 l Biodiesel, 0,5 l Pflanzenöl und 0,1 l Methanol.
3.35 Ist es möglich, die Höhe einer Aufladung online zu messen, um diese innerhalb eines Arbeitsprozesses, z. B. beim Abfüllen von Lacken oder Lacklösemitteln in Kunststoffgebinde, zu begrenzen? Welches Messprinzip kann online eingesetzt werden?

5 Elektrostatische Aufladungen beim Umgang mit Schüttgütern

5.1 Wie groß darf die Schüttgeschwindigkeit beim Ausschütten von Schüttgut aus einem isolierenden Kunststoffbehälter in einen leitfähigen und geerdeten Behälter sein?
5.2 Was bedeutet die Grenze MZE ≤ 10 mJ bei Stäuben und Schüttgütern?
5.3 Dürfen Gegenstände, z. B. Trichter oder Gehäuse, aus Kunststoffen wie Polyamid, Polypropylen oder PTFE in Zone 21 eingesetzt werden?
5.4 Dürfen kunststoffbeschichtete leitfähige Gegenstände in Zone 21 eingesetzt werden?
5.5 Lässt sich Aluminiumpulver gefährlich aufladen?
5.6 Können etwa 2 cm dicke poröse Staubablagerungen im Inneren metallischer Rohrleitungen mit Nennweite von 500 mm oder mehr gefährlich aufgeladen werden?
5.7 Welche Maßnahmen sind notwendig, wenn 5 kg pulverförmige isolierende Stoffe aus einem Kunststoffbeutel in eine Vorlage aus Isopropanol zugegeben werden sollen?
5.8 Dürfen beim Eintragen von Schüttgut in Rührkessel mit Lösemittelvorlage Kunststofftrichter, Kunststoffrutschen oder Absaughauben aus Kunststoff eingesetzt werden?
5.9 Bei der Verarbeitung von Lactose tritt Staub auf. Der Bereich des offenen Umgangs ist als Zone 21 eingestuft. 1. Ist leitfähiges Behältermaterial notwendig? 2. Müssen die Personen geerdet werden? 3. Ist die Schüttgeschwindigkeit beim Entleeren oder Befüllen zu begrenzen?
5.10 Nummer zur Zeit nicht belegt
5.11 Oft werden beispielsweise aus Gründen der Staubdichtheit in flexible Schüttgutbehälter Liner (auch Einstellsäcke genannt) eingestellt. Kann das Einstellen eines Liners den Typ des flexiblen Schüttgutbehälters und somit seinen Einsatzbereich verändern?
5.12 Nummer zur Zeit nicht belegt
5.13 Warum werden unterschiedliche Anforderungen an Schläuche für den Transport von Flüssigkeiten und von Schüttgütern gestellt?
5.14 Warum bestehen unterschiedliche Anforderungen zwischen Rohren und Schläuchen für den pneumatischen Transport und solchen für die Aspiration?
5.15 Treten beim Fallen von Schüttgütern durch Rohrleitungen ähnlich hohe Aufladungen wie beim pneumatischen Transport auf?
5.16 Gemäss TRGS 727 Nummer 6.6 «Flexible Schüttgutbehälter (FIBC)» Tabelle 10 dürfen Schüttgutbehälter ohne Einschränkung in Zone 1 und 2 eingesetzt werden. Gilt das auch, wenn Stoffe der Explosionsgruppe IIC vorhanden sind?

7 Erdung und Potenzialausgleich

7.1 Welche Anforderungen werden an die Leitfähigkeit des Fußbodens bei der Verarbeitung von brennbaren Lösemitteln, z. B. Ethanol, Ethylacetat oder Xylol, gestellt?
7.2 Wie werden Erdungsleitungen zum Ableiten elektrostatischer Ladungen gekennzeichnet?
7.3 Welche Anforderungen sind an die Ausführung der elektrostatischen Erdung zu stellen?
7.4 In welchen Intervallen sind Einrichtungen zur elektrostatischen Erdung zu prüfen?
7.5 Müssen Personen in Zone 21 geerdet werden?
7.6 Dürfen andere Erdungssysteme (elektrischer Potenzialausgleich, Blitzschutz / innerer Potenzialausgleich) auch zur elektrostatischen Erdung verwendet werden?

7.7 Ist es erforderlich, bzw. entspricht es dem Stand der Technik, elektrostatische Erdungssysteme mit einer elektronischen Überwachung auszurüsten?
7.8 Wann muss die Erdung redundant ausgeführt werden?
7.9 Wie ist bei einem Füll- oder Entleervorgang eines Gebindes die Erdung richtig anzubringen?
7.10 Was ist zu tun, wenn bei einem Füll- oder Entleervorgang eines Gebindes das Anschließen der Erdung vergessen worden ist?
7.11 Wann ist die Erdung über den Fußboden nicht ausreichend?
7.12 Müssen Metalleinlagen in PTFE-Dichtungen in Flüssigkeitsleitungen geerdet werden?
7.13 Welche Anforderungen sind an die Erdung isolierend beschichteter erdgedeckter Metalltanks zu stellen?
7.14 Kann die Kapazität eines leitfähigen Gegenstands über sein Gewicht bestimmt werden?
7.15 Lässt sich die Kapazität eines leitfähigen, nicht geerdeten Gegenstands für eine vorgegebene geometrische Anordnung in der Praxis abschätzen?
7.16 Was bedeutet die Forderung in der TRGS 727, dass für Arbeiten zu Erdung und Potenzialausgleich eine „eigene“ Betriebsanweisung vorliegen muss?
7.17 Gibt es empfehlenswerte Erdableitwiderstände für bestimmte Gegenstände, Einrichtungen oder Installationen?
7.18 In anderen Regelwerken, z.B. IEC/TS 60079-32-1, wird ein Höchstwert von 10 Ω für metallene Erdverbindungen gefordert, in der TRGS 727 Nummer 8 nicht. Was ist richtig?
7.19 Warum werden in der TRGS 727 Nummer 4.4.2 „Straßentankwagen“ im Gegensatz zu anderen Regelwerken, z.B. IEC/TS 60079-32-1, kein Erdungsüberwachungssystem empfohlen?