Analysenverfahren zur Bestimmung von Ethylenimin

DGUV Information 213-519 (früher BGI/GUV-I 505-19 bzw. ZH1/120.19)

CAS-Nummer: 151-56-4

Die Bestimmungsgrenze erfüllt nicht mehr die Anforderungen der TRGS 402.


Verfahren 01 – Flüssigkeitschromatographie (HPLC)

Probenahme mit Absorption in Folins Reagenz und flüssigkeitschromatographische Bestimmung (HPLC)

Mit diesem Messverfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Ethylenimin im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip

Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch eine mit einer Lösung von Folins-Reagenz (1,2-Naphthochinon-4-sulfonat) beschickte Waschflasche gesaugt. Das absorbierte Ethylenimin reagiert in dieser Lösung zu 4-(1-Aziridinyl)-1,2-Naphthochinon. Das Reaktionsprodukt wird nach beendeter Probenahme mit Chloroform extrahiert. Die Bestimmung erfolgt mittels Flüssigkeitschromatographie.

Nachweisgrenze

Absolut: 10 ng Ethylenimin.

Relativ: 0,1 ml/m³ (ppm) ≙ 0,2 mg/m³ an Ethylenimin für 50 l Probeluft.

Erstellt

Dezember 1983

Das gesamte Verfahren erhalten Sie in der DGUV-Publikationsdatenbank.