Analysenverfahren zur Bestimmung von Antimontrioxid

DGUV Information 213-529 (früher BGI/GUV-I 505-29 bzw. ZH1/120.29)

CAS-Nummer: 1309-64-4


Verfahren 03 – AAS

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektrometrie (AAS – Hydridtechnik mit Anreicherung im Graphitrohr) nach Säureaufschluss

Mit diesem Messverfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von Antimontrioxid im Arbeitsbereich bestimmt.

Messprinzip

Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch einen Membranfilter gesaugt. Das im abgeschiedenen Aerosol enthaltene Antimontrioxid wird nach Nassaufschluss mittels Atomabsorptionsspektrometrie (AAS – Hydridtechnik mit Anreicherung im Graphitrohr) bestimmt.

Bestimmungsgrenze

Absolut: 0,03 µg Antimon.

Relativ: 0,26 µg/m³ Antimon (0,31 µg/m³ für Antimontrioxid) für 1,2 m³ Probeluftvolumen, 20 ml Probelösung und 1 ml Messvolumen.

Erstellt

November 2007

Das gesamte Verfahren erhalten Sie in der DGUV-Publikationsdatenbank.


Verfahren 02 – AAS – zurückgezogen

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektrometrie mit Hydrid-Technik

Mit diesem Messverfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von partikelförmigem Antimon und seiner Verbindungen im Gesamtstaub des Arbeitsbereiches personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip

Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein Partikelfilter gesaugt. Das im abgeschiedenen Staub enthaltene Antimon und seine Verbindungen werden nach Nassaufschluss in Antimonwasserstoff überführt (Hydrid-Technik) und atomabsorptionspektrometrisch bestimmt.

Nachweisgrenze

Absolut: 8 ng Antimon entsprechend 10 ng Antimontrioxid.

Relativ: 0,004 mg/m³ an Antimontrioxid für 240 l Probeluft.

Erstellt

August 1987

Zurückgezogen

Oktober 2006

Das zurückgezogene Verfahren können Sie im Einzelfall bei uns anfordern (stoffinfo(at)bgrci.de).

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Verfahren 01 – AAS – zurückgezogen

Probenahme mit Pumpe und Abscheidung auf einem Partikelfilter, Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) mit Flammentechnik

Mit diesem Messverfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von partikelförmigem Antimon und seiner Verbindungen im Gesamtstaub des Arbeitsbereiches personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip

Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein Partikelfilter gesaugt. Das im abgeschiedenen Staub enthaltene Antimon und seine Verbindungen werden nach Nassaufschluss atomabsorptionsspektrometrisch bestimmt.

Nachweisgrenze

Relativ: 0,14 mg/m³ an Antimontrioxid für 500 l Probeluft.

Erstellt

August 1985

Zurückgezogen

Oktober 2006

Das zurückgezogene Verfahren können Sie im Einzelfall bei uns anfordern (stoffinfo(at)bgrci.de).

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