Analysenverfahren zur Bestimmung von p-Chloranilin

DGUV Information 213-552 (früher BGI 505-52 bzw. ZH1/120.52)

CAS-Nummer: 106-47-8

Synonym: 4-Chloranilin


Verfahren 01 – HPLC – zurückgezogen

Probenahme mit Pumpe und Absorption an imprägniertem Kieselgel, Flüssigchromatographie (HPLC) nach Elution

Mit diesem Messverfahren wird die über die Probenahmedauer gemittelte Konzentration von p-Chloranilin im Arbeitsbereich personenbezogen oder ortsfest bestimmt.

Messprinzip

Mit Hilfe einer Pumpe wird ein definiertes Luftvolumen durch ein Sammelröhrchen gesaugt, das mit Salzsäure-imprägniertem Kieselgel gefüllt ist. Hierbei wird p-Chloranilin als Hydrochlorid gebunden.

p-Chloranilin ist bei Raumtemperatur ein Feststoff. Daher ist bei der Probenahme die Gesamtstaubdefinition zu beachten.

Die Elution erfolgt mit einem Gemisch aus Methanol und wässeriger Ammoniaklösung. Das Amin wird mittels HPLC analytisch bestimmt.

Bestimmungsgrenze

Absolut: 1,5 ng p-Chloranilin.

Relativ: 0,004 mg/m³ an p-Chloranilin bei 120 l Probeluft. Das entspricht 0,45 µg p-Chloranilin pro Probe bei 3 ml Eluat und 10 µl Injektionsvolumen.

Erstellt

Mai 1993

Zurückgezogen

September 2014

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