Berufskrankheit

Aufgrund der gesundheitlichen Belastung durch UV-Strahlung wurde die Berufskrankheit 5103 „Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung“ in die Berufskrankheiten- Verordnung aufgenommen.

Hautveränderungen verschieden schwerer Grade treten in der Regel an unterschiedlichen sonnenbeschienenen Körperpartien auf. Zunächst kommt es zu Hautveränderungen, den sogenannten aktinischen Keratosen. Diese stellen eine Krebsvorstufe dar, sind jedoch bei frühzeitiger Erkennung behandelbar.

Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es zum sogenannten Plattenepithelkarzinom kommen. Üblicherweise treten die Symptome erst nach langjähriger Exposition auf. Daher kommt der Prävention die wichtigste Bedeutung, danach der Früherkennung die nächstwichtige Bedeutung zu.

Die Berufskrankheit BK 5103 rangierte im Jahre 2017 an siebter Stelle der meist angezeigten Berufskrankheiten bei den Versicherten der BG RCI. Seitdem die Erkrankung im Jahre 2014 anerkennungsfähig wurde, ist ein stetiger Aufwärtstrend in den angezeigten Verdachtsfällen erkennbar.

Die Karenzzeit bis zum Eintreten der Erkrankung beträgt häufig mehrere Jahrzehnte. Daher sind häufig Personen betroffen, die bereits im Rentenalter sind.