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Kind: captions
Language: de

00:00:00.470 --> 00:00:02.000
[Musik] 

00:00:20.000 --> 00:00:25.742
Ja, auch ich darf Sie begrüßen zu meinem Vortrag, wie die Kollegin Anne bereits erwähnt hat: 

00:00:25.742 --> 00:00:28.298
Mechanismen und Grundlagen der Korrosionsentstehung.

00:00:28.298 --> 00:00:29.769
Was ist eine Korrosion?

00:00:29.769 --> 00:00:31.990
Das möchte ich Ihnen heute etwas näherbringen.

00:00:33.594 --> 00:00:40.990
Starten wir zuerst mit der großen Definition: Was ist Korrosion?

00:00:41.000 --> 00:00:45.990
Korrosion ist eine Wechselwirkung eines Metalls mit der Umgebung.

00:00:46.694 --> 00:00:52.020
Diese Wechselwirkung kann zu der Veränderung der Eigenschaften des Metalls führen, 

00:00:52.431 --> 00:00:58.588
und durch diese Veränderung der Eigenschaft kann auch die Funktion beeinträchtigt werden von einem Metall.

00:00:59.298 --> 00:01:09.144
Das heißt, eine Korrosion kann dazu führen, dass die Funktion eines Bauteils sich maßgeblich verändert.

00:01:11.201 --> 00:01:19.055
Bevor ich mit der Korrosion weiter oder mit dem Vortrag weiter voranschreiten kann im Bezug auf Korrosion, 

00:01:19.055 --> 00:01:22.804
möchte ich hier zuerst einige Begrifflichkeiten einführen.
 
00:01:23.195 --> 00:01:26.041
Das eine ist der Begriff Potenzial.

00:01:26.041 --> 00:01:27.990
Was ist das Potenzial überhaupt?

00:01:28.977 --> 00:01:32.967
Das Potenzial ist eine elektrochemische Größe.

00:01:32.967 --> 00:01:38.196
Das bedeutet, dass das Potenzial eine Eigenschaft des Metalls ist.

00:01:38.591 --> 00:01:47.861
Eine Eigenschaft, die das Metall in einer Lösung aufweist und ob in einer Lösung das Metall Metallionen bildet oder nicht.

00:01:48.118 --> 00:01:51.781
Kurz gesagt, ob sich das Metall in einer Lösung auflösen kann.

00:01:53.000 --> 00:01:55.990
Das Potenzial bezieht sich immer auf eine Bezugsgröße.

00:01:56.000 --> 00:02:01.990
In der Regel kann das die normale Wasserstoffelektrode sein und kann somit definiert werden.

00:02:02.669 --> 00:02:07.656
Wir sollten uns also bewusst sein, dass das Potenzial eine Materialeigenschaft ist.

00:02:07.990 --> 00:02:16.331
Diese Materialeigenschaft ist für jedes Material, für jedes Metall anders oder es kann anders sein.

00:02:20.289 --> 00:02:25.813
Als weiterer Begriff ist wichtig, das galvanische Element zu erwähnen.

00:02:25.942 --> 00:02:35.000
Das galvanische Element ist so definiert: Wenn zwei Metalle elektrisch leitend verbunden in einer Lösung vorliegen, 

00:02:35.000 --> 00:02:39.653
entsteht eine Potenzialdifferenz zwischen den beiden Metallen.

00:02:40.980 --> 00:02:48.427
Diese Potenzialdifferenz zwischen Metall 1 und 2 kann anhand der Spannungsreihe berechnet oder abgeschätzt werden.

00:02:50.619 --> 00:03:03.032
Die auftretende Potenzialdifferenz der beiden Metalle beschreibt, wie sich das Metall 1 in Kontakt zu Metall 2 verhält 

00:03:03.032 --> 00:03:08.084
und ob elektrochemische Reaktionen ablaufen und wenn ja, welche.

00:03:08.831 --> 00:03:14.707
Es beschreibt also, allgemein gesagt, ob ein Metall edel oder unedel ist.

00:03:15.823 --> 00:03:17.300
Halten wir also auch hier fest:

00:03:17.300 --> 00:03:25.318
Das galvanische Element ist, wenn zwei Metalle elektrisch verbunden in einer Lösung in Kontakt zueinander stehen.

00:03:28.719 --> 00:03:33.733
Ein weiterer wichtiger Begriff für die Korrosion ist die elektrochemische Spannungsreihe.

00:03:34.376 --> 00:03:41.939
Diese elektrochemische Spannungsreihe dient zum Vergleich der einzelnen Potenziale einzelner Metalle.

00:03:43.363 --> 00:03:50.784
Auf der rechten Seite in dem Diagramm ist dargestellt, auf der y-Achse, das Normalpotenzial.

00:03:51.993 --> 00:03:55.630
Das Normalpotenzial für die einzelnen Metalle.

00:03:56.000 --> 00:04:02.630
Von links nach rechts sortiert sind einzelne Materialien, in der Regel sind es Metalle.

00:04:03.643 --> 00:04:10.000
Links sind die negativen Potenziale angesiedelt, also Metalle mit negativem Potenzial.

00:04:10.453 --> 00:04:14.450
Die werden sich eher unedel verhalten.

00:04:14.794 --> 00:04:22.784
Weiter rechts angesiedelt sind hingegen Metalle, die einen edlen Charakter haben, also ein positives Potenzial.

00:04:25.932 --> 00:04:28.743
Ich möchte hier fokussieren auf ein Beispiel.

00:04:28.743 --> 00:04:40.990
Steht beispielsweise Eisen mit Zink in Verbindung, kann die Potenzialdifferenz der einzelnen Potenziale abgeleitet werden.

00:04:41.669 --> 00:04:43.990
Hier auf der linken Seite dargestellt.

00:04:44.489 --> 00:04:53.990
Wir können also sagen, dass wenn Eisen mit Zink in Verbindung steht, das Eisen einen unedlen Charakter hat.

00:04:54.746 --> 00:05:03.427
Pardon, dass Eisen hat einen edleren Charakter hat, wenn es in Verbindung mit dem unedlen Zink steht.

00:05:03.427 --> 00:05:14.000
Das Eisen wird also in dieser Verbindung als Kathode fungieren und das unedle Zink wird als Anode fungieren.

00:05:14.283 --> 00:05:20.656
Das bedeutet, das unedle Zink würde sich bei dieser Materialpaarung eher auflösen.

00:05:21.617 --> 00:05:33.266
Halten wir also hier in dieser Folie fest, dass die elektrochemische Spannungsreihe die Einteilung der Metalle in unedle oder edle Bereiche definiert 

00:05:33.266 --> 00:05:40.493
und es erlaubt, die Metalle miteinander oder in Verbindung zueinander abzuschätzen, wie die Potenziale sind.

00:05:44.607 --> 00:05:49.270
Ein weiter wichtiger Begriff in der Korrosionskunde ist der Korrosionsstrom.

00:05:50.694 --> 00:05:59.835
Der Korrosionsstrom wird durch die unterschiedlichen Potenzialdifferenzen definiert und andere Einflussgrößen.

00:06:00.401 --> 00:06:11.707
Das heißt, eine hohe Potenzialdifferenz der beiden Metalle kann zu einem erhöhten Korrosionsstrom und darüber zu einer stärkeren Korrosion führen eines Metalls.

00:06:13.260 --> 00:06:20.424
Neben den Potenzialunterschieden sind aber auch weitere Einflussfaktoren wichtig zu nennen, die den Korrosionsstrom beeinflussen.

00:06:21.591 --> 00:06:29.424
Das eine ist die Zusammensetzung der Lösung, die Zusammensetzung des flüssigen Mediums um das Metall oder um die Materialpaarung herum.

00:06:30.350 --> 00:06:35.000
Beispielsweise die Leitfähigkeit der Lösung spielt eine Rolle oder auch der pH-Wert.

00:06:35.000 --> 00:06:39.990
Ist es eine saure oder eine alkalische oder eine neutrale Lösung?

00:06:40.874 --> 00:06:52.864
Die Umgebungsbedingungen der Luft, die natürlich eine Wechselwirkung zum Medium hat, wird auch den Korrosionsstrom beeinflussen.

00:06:52.864 --> 00:06:59.990
So beispielsweise die Temperatur oder der Sauerstoffgehalt der Luft, der den Sauerstoffgehalt in der Lösung auch beeinflusst.

00:07:00.591 --> 00:07:08.580
Der Zustand des Metalls wird ebenfalls den Korrosionsstrom beeinflussen, das heißt, sind Oxidschichten ausgebildet, 

00:07:08.580 --> 00:07:14.518
sind Passivschichten des Metalls vorhanden oder eines Metalls vorhanden oder ist gar eine Beschichtung, 

00:07:14.518 --> 00:07:17.450
eine isolierende Beschichtung auf einem Metall vorhanden.

00:07:19.147 --> 00:07:21.578
Ich möchte noch mal zusammenfassen die Folie.

00:07:21.578 --> 00:07:29.051
Die Geschwindigkeit der Korrosion kann auf jeden Fall mit Hilfe des Korrosionsstroms abgeschätzt werden.

00:07:29.209 --> 00:07:33.759
Dieser ist durch verschiedene Bedingungen gegeben.

00:07:39.581 --> 00:07:43.331
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Flächenregel bei der Korrosion.

00:07:44.283 --> 00:07:54.270
Die Flächenregel besagt, dass die Korrosionsgeschwindigkeit des unedlen Metalls proportional zur Anodenstromdichte ist.

00:07:55.196 --> 00:08:00.244
Das sind schwierige Wörter, die man vielleicht ganz einfach erklären kann oder erklären sollte.

00:08:01.669 --> 00:08:04.579
Wir haben eine Anode und eine Kathode.

00:08:05.000 --> 00:08:09.486
Die Anode ist das unedle Metall, was sich auflösen wird.

00:08:10.000 --> 00:08:13.997
Entscheidend für die Auflösung der Geschwindigkeit sind die Flächenverhältnisse.

00:08:14.927 --> 00:08:26.117
Wir können also sagen, existiert eine große Anode, also eine große Fläche eines unedlen Metalls, was sich auflöst, 

00:08:26.117 --> 00:08:34.263
und kleine Kathodenbereiche dazu, also eines edleren Metalls, wird es zu einem langsam korrosiven Abtrag kommen, 

00:08:34.263 --> 00:08:39.486
also zu einer gleichmäßigen, großen Korrosion, die aber langsam voranschreiten wird.

00:08:40.775 --> 00:08:44.476
Anders ist es, wenn die Flächenverhältnisse sich ändern.

00:08:45.000 --> 00:08:51.484
Wenn eine große Kathode und eine kleine Anode elektrisch verbunden sind, 

00:08:51.484 --> 00:08:57.205
dann wird diese große Kathode zu einer erhöhten Stromdichte bei der kleinen Anode führen.

00:08:57.846 --> 00:09:01.836
Das heißt, die kleine Anode wird sich schneller auflösen.

00:09:02.343 --> 00:09:04.587
Die Korrosion wird schneller vorangehen.

00:09:05.873 --> 00:09:08.587
Ich möchte auch nochmal hier zusammenfassen, 

00:09:08.587 --> 00:09:15.131
dass das Verhältnis Anoden-Fläche zu Kathoden-Fläche ein sehr wichtiger Einflussfaktor für die Korrosion ist.

00:09:23.774 --> 00:09:26.995
Ich möchte hier aufzeigen: die einzelnen Einflussfaktoren.

00:09:26.995 --> 00:09:29.990
Welche Einflussfaktoren können wir unterscheiden bei der Korrosion?

00:09:30.746 --> 00:09:36.913
Es sind die einzelnen Verbindungen der verschiedenen Wechselwirkungen.

00:09:36.913 --> 00:09:44.476
Die Wechselwirkungen des Werkstoffes, die Wechselwirkungen des Mediums und gegebenenfalls Belastungen.

00:09:46.209 --> 00:09:53.492
Als Beispiele für Wechselwirkungen, die die Korrosion beeinflussen des Werkstoffes, habe ich hier aufgezeigt, 

00:09:53.492 --> 00:09:58.158
sind einmal die Legierungszusammensetzungen verschiedener Stähle, verschiedener Materialien, 

00:09:58.158 --> 00:10:02.773
aber auch Gefügestrukturen der Materialien können hier einen Einfluss haben.

00:10:04.505 --> 00:10:10.714
Einflussfaktoren, die dem Medium oder den Umgebungsbedingungen zuzurechnen sind,

00:10:10.714 --> 00:10:17.103
sind natürlich Temperatur, die chemische Zusammensetzung des Umgebungsmediums ... 

00:10:17.103 --> 00:10:22.335
Ist es eine Säure, eine Lauge? Ist es Luft, ist es eine feuchte Luft, ist es eine trockene Luft?

00:10:23.540 --> 00:10:28.093
Aber auch Strömungsbedingungen, Strömungsbedingungen beispielsweise in einer Rohrleitung.

00:10:28.093 --> 00:10:34.733
Auch diese können und werden einen Einfluss auf die Korrosion haben und sind damit eine sehr wichtige Wechselwirkung.

00:10:35.823 --> 00:10:46.093
Belastungen vom Material, wie beispielsweise Zug- oder Eigenspannungen, aber auch Thermospannungen in Materialien, sind wichtige Einflussfaktoren für die Korrosion.

00:10:46.247 --> 00:10:53.733
So können beispielsweise Schweißnähte an Rohrleitungen einen sehr großen Einfluss auf die Korrosion haben.

00:10:59.532 --> 00:11:10.941
Die Einteilung der einzelnen Korrosionsformen, der einzelnen Korrosionsgruppierungen ist nicht einfach.

00:11:10.941 --> 00:11:14.537
Die gibt es in der Literatur sehr häufig und sehr verschieden.

00:11:14.537 --> 00:11:21.527
Ich habe versucht, hier auf der linken Seite der Folie einige Einteilungen zusammenzufassen, die wesentlich sind aus meiner Sicht.

00:11:21.640 --> 00:11:28.630
Das eine ist die Einteilung der unterschiedlichen Korrosionsarten auf den Angriff, auf die Angriffsform der Korrosion.

00:11:29.000 --> 00:11:33.971
Entsteht die Korrosion sehr lokal, ist es also ein lokaler Angriff der Korrosion.

00:11:34.786 --> 00:11:44.476
Oder man kann auch unterscheiden, ob ein sehr flächiger, also gleichmäßiger Angriff des gesamten Bauteils vonstatten geht.

00:11:45.000 --> 00:11:49.990
Auch die Eingruppierung aufgrund der unterschiedlichen Beanspruchungen ist entscheidend.

00:11:50.283 --> 00:11:54.497
Hier kann man beispielsweise unterscheiden, ob es eine mechanische Belastung gibt 

00:11:54.497 --> 00:11:58.957
oder ob keine mechanische Belastung die Korrosion unterstützen kann.

00:11:59.692 --> 00:12:06.988
Auch aufgrund der verschiedenen Reaktionspartner kann eine Einteilung der Korrosionsformen, der Korrosionsarten erfolgen.

00:12:07.666 --> 00:12:15.428
Hier als Beispiel die Sauerstoffkorrosion, die Wasserstoffkorrosion oder die mikrobiologische Korrosion.

00:12:15.428 --> 00:12:19.550
Alle drei Korrosionen anhand der verschiedenen Reaktionspartner.

00:12:21.437 --> 00:12:25.501
Die Eingruppierung aufgrund der Umgebung ist natürlich auch möglich.

00:12:25.732 --> 00:12:29.118
So kann man beispielsweise über Fremdstromkorrosionen nachdenken,

00:12:29.298 --> 00:12:37.501
Hochtemperaturkorrosionen in bestimmten Anwendungsbereichen, bestimmten Anlagen oder die wasserstoffinduzierte Korrosion.

00:12:38.684 --> 00:12:46.321
Auch hier nochmal der Hinweis, es gibt viele Möglichkeiten der Eingruppierung und hier nur einige Beispiele davon.

00:12:47.761 --> 00:12:52.630
Ich möchte in den nächsten Folien auf drei wesentliche Beispiele eingehen.

00:12:53.350 --> 00:12:56.910
Das erste Beispiel ist die Sauerstoffkorrosion.

00:13:01.307 --> 00:13:06.980
Bei der Sauerstoffkorrosion möchte ich, wie oben rechts schematisch dargestellt, 

00:13:08.189 --> 00:13:18.384
anhand von einem Eisensubstrat, also von Stahl, das mit einem Wassertropfen belegt ist, erklären, welche Reaktionen ablaufen und auf was zu achten ist.

00:13:19.000 --> 00:13:22.098
Das zweite Beispiel ist die sogenannte Wasserstoffkorrosion.

00:13:22.947 --> 00:13:27.627
Erneut ein Eisensubstrat, das beaufschlagt wurde mit einer Säure.

00:13:28.836 --> 00:13:34.987
Und als dritte Korrosionsart, auf die ich näher eingehen möchte, die sogenannte Kontaktkorrosion,

00:13:36.386 --> 00:13:43.024
bei der zwei verschiedene Metalle, elektrisch leitend verbunden, ein galvanisches Element bilden 

00:13:43.796 --> 00:13:47.761
und in einer wässrigen Lösung zusammengeführt wurden.

00:13:48.785 --> 00:13:50.946
Starten wir mit der Sauerstoffkorrosion.

00:13:51.610 --> 00:14:00.000
Wir haben also als Substrat Eisen bzw. Stahl, auf dem ein Wassertropfen vorhanden ist.

00:14:01.000 --> 00:14:06.990
Aus der Umgebungsluft kann Sauerstoff wechselwirken mit dem Wasser.

00:14:07.000 --> 00:14:10.958
Das heißt, der Sauerstoff wird auch in dem Wasser vorhanden sein.

00:14:13.000 --> 00:14:16.476
Diese Korrosionsart ist eine der häufigsten Korrosionsarten.

00:14:16.666 --> 00:14:22.087
Alle Metalle, die unterhalb des Sauerstoffpotenzials liegen, können hier betroffen sein.

00:14:23.486 --> 00:14:26.306
Der Name sagt, der Sauerstoff ist entscheidend.

00:14:26.306 --> 00:14:29.036
Der Sauerstoff dient als Reaktionspartner.

00:14:30.254 --> 00:14:35.665
Wie erwähnt, liegt in dem Wasser der Sauerstoff vor.

00:14:36.010 --> 00:14:37.990
Es können sich zwei Schichten ausbilden.

00:14:38.000 --> 00:14:42.980
Im Randbereich kann eine hohe Sauerstoffkonzentration vorliegen 

00:14:43.642 --> 00:14:50.784
und im Wassertropfeninneren, in dem Mittelbereich, wird die Sauerstoffkonzentration geringer sein.

00:14:52.257 --> 00:14:58.581
Die Reaktion des Sauerstoffs wird also bevorzugt im Randbereich vonstatten gehen, des Wassertropfens.

00:14:58.581 --> 00:15:01.540
Dort wird sich die sogenannte Kathode ausbilden.

00:15:01.771 --> 00:15:10.681
Die Kathode bedeutet, dass an dieser Stelle des Eisens keine Auflösung stattfindet, sondern eine Reduktion des Sauerstoffes.

00:15:11.000 --> 00:15:14.141
Also eine Reduktion, keine Auflösung des Metalls.

00:15:15.000 --> 00:15:23.990
Im Metallinneren, wo es weniger Sauerstoff gibt, wird die Metallauflösung vonstatten gehen.

00:15:24.000 --> 00:15:28.656
Das heißt, hier ist der anodische Bereich angesiedelt.

00:15:29.231 --> 00:15:33.221
Wir haben also zwei unterschiedlich ausgeprägte Bereiche des Substrats.

00:15:33.334 --> 00:15:38.990
Im Randbereich die Kathode, in der Mitte die Anode, die sich auflöst.

00:15:39.463 --> 00:15:48.219
Das Eisen wird in Lösung gehen, es wird aufgelöst werden und wird sich wiederum als Rost, als Eisenhydroxid, ablagern.

00:15:49.453 --> 00:15:53.595
Diese Form der Korrosion nennen wir Sauerstoffkorrosion.

00:15:57.000 --> 00:16:02.396
Als weiteres Beispiel, hier aufgezeigt in dieser Folie, ist die Wasserstoffkorrosion.

00:16:04.000 --> 00:16:08.714
Hier haben wir erneut ein Substrat, das Eisen ist, also ein Stahl.

00:16:09.691 --> 00:16:17.469
Die Umgebung hier ist nicht eine pH-neutrale oder vielleicht leicht alkalische Lösung, sondern eine saure Lösung, eine Säure.

00:16:19.707 --> 00:16:26.309
Dieser Korrosionsvorgang ... es ist wichtig, dass wir festhalten, dass dieser auch ohne Sauerstoff stattfinden kann.

00:16:26.463 --> 00:16:29.127
Hier ist der Reaktionspartner nicht zwingend Sauerstoff.

00:16:29.127 --> 00:16:32.553
Dieser kann zusätzlich vorliegen, muss aber nicht.

00:16:35.160 --> 00:16:46.990
Liegt eine Säure vor, liegen durch die Säure in der Lösung Wasserstoffionen vor, H+-Ionen.

00:16:47.000 --> 00:16:51.990
Diese H+-Ionen können als Reaktionspartner an der Kathode dienen.

00:16:52.411 --> 00:17:02.401
Das heißt, wir haben erneut einen Kathodenvorgang, bei dem Wasserstoffionen reduziert und als Wasserstoff abtransportiert werden können.

00:17:02.812 --> 00:17:11.758
Als Gegenreaktion an der Anode fungiert erneut die Metallauflösung, das heißt die Eisenauflösung.

00:17:12.272 --> 00:17:20.500
Hier ist wichtig zu erwähnen, dass nicht eine Eisenoxyd-, eine Eisenhydroxidbildung, also eine Rostbildung stattfinden muss, 

00:17:20.500 --> 00:17:28.504
sondern die Eisenionen können in der sauren Lösung, in der sauren Umgebung bleiben, ohne einen Niederschlag zu bilden.

00:17:28.504 --> 00:17:31.884
Das heißt, die Korrosionsprodukte müssen nicht sichtbar sein.

00:17:33.617 --> 00:17:43.526
Ebenfalls wichtig zu erwähnen ist, dass bei dieser Korrosionsart Anoden- und Kathodenbereiche auftreten am Metall, 

00:17:43.526 --> 00:17:52.495
aber diese gleichmäßig verteilt sein können über die gesamte Oberfläche, nicht abhängig wie bei der Sauerstoffkorrosion vom Sauerstoffgehalt des Wassertropfens.

00:17:54.234 --> 00:18:01.118
Ebenfalls ganz wichtig zu erwähnen ist, dass alle edlen und unedlen Metalle davon betroffen sein können.

00:18:01.118 --> 00:18:06.321
Alle Metalle, die in dieser Säure, in dieser Lösung nicht stabil sein werden.

00:18:09.829 --> 00:18:16.501
Als letztes Beispiel der Korrosionsarten möchte ich Ihnen die Kontaktkorrosion näher bringen.

00:18:17.299 --> 00:18:24.707
Hier sind zwei Metalle, ein unedles Metall und ein edles Metall, elektrisch leitend verbunden in eine Lösung eingetaucht.

00:18:25.000 --> 00:18:27.990
In unserem Beispiel in eine wässrige Lösung.

00:18:30.623 --> 00:18:37.990
Als Beispiel dient hier das Metall Zink, was sich unedler verhalten wird als das Metall Eisen.

00:18:38.386 --> 00:18:45.000
Das Zink bildet also die Anode und wird sich bevorzugt auflösen.

00:18:47.253 --> 00:18:52.067
Das konnten oder können wir aufgrund der elektrochemischen Spannungsreihe abschätzen.

00:18:52.504 --> 00:18:57.669
Ein paar Folien vorher hatte ich gezeigt, dass Zink weiter links in der Spannungsreihe steht, 

00:18:57.669 --> 00:19:03.512
damit ein unedleres, ein negativeres Potenzial aufweist und somit als Anode fungieren wird.

00:19:05.929 --> 00:19:15.990
Als Kathodenreaktion kann hier einmal die Wasserstoffionenreduktion vorliegen oder auch die Sauerstoffreduktion.

00:19:16.000 --> 00:19:17.990
Das ist abhängig von der Lösung.

00:19:18.000 --> 00:19:28.213
Wichtig ist, dass sich hier nicht das edlere Metall auflöst, an der die Kathode definiert wurde, sondern das unedle Metall wird sich auflösen.

00:19:30.639 --> 00:19:40.120
Ebenfalls auch durch die Flächenregel bzw. die Berücksichtigung der elektrochemischen Spannungsreihe können wir festhalten,

00:19:40.120 --> 00:19:48.284
dass ein hoher Potenzialunterschied, eine hohe Potenzialdifferenz zu einer stärkeren, zu einer schnelleren Korrosion führen kann.

00:19:52.486 --> 00:20:02.476
Als Beispiel der Kontaktkorrosion habe ich hier in der Literatur ein interessantes Vorhaben gefunden.

00:20:03.000 --> 00:20:09.751
Wir haben zwei Stücke Edelstahlrohr, die mit einem verzinkten Fitting verbunden wurden.

00:20:09.751 --> 00:20:11.125
Ist das eine gute Idee?

00:20:11.125 --> 00:20:12.244
Ja oder nein?

00:20:13.437 --> 00:20:19.552
Wird durch Kondensatbildung beispielsweise die Oberfläche hier mit Wasser benetzt, mit einem Wassertropfen ...

00:20:19.552 --> 00:20:21.652
Was wird passieren?

00:20:23.591 --> 00:20:30.758
Der Edelstahl, wissen wir aus der Spannungsreihe, wird sich edler verhalten als das Zink, das Zink der Verzinkung.

00:20:30.758 --> 00:20:37.177
Das bedeutet, das Zink wird sich auflösen und wird Weißrost bilden.

00:20:37.860 --> 00:20:40.331
Das habe ich Ihnen hier unten dargestellt.

00:20:40.331 --> 00:20:47.475
Das ist eine neutrale, unkorrodierte Zinkoberfläche mit einem technischen Finish.

00:20:48.643 --> 00:20:53.378
Durch den voranschreitenden Korrosionsfortschritt wird Weißrost entstehen 

00:20:53.378 --> 00:21:00.976
und irgendwann wird noch mehr Weißrost entstehen und eine deutliche Oberflächenveränderung hervorrufen.

00:21:01.492 --> 00:21:08.849
Das ist auch hier oben sichtbar mit den Weißrostspuren, mit den Ablaufspuren über diesen Fitting hinweg.

00:21:10.460 --> 00:21:19.190
Das bedeutet, wir können sagen, dass durch eine ungeeignete Materialauswahl auch bei Rohrleitungen Probleme entstehen können.

00:21:19.190 --> 00:21:20.950
Probleme, die wir vermeiden können.

00:21:21.269 --> 00:21:22.970
Wie können wir diese vermeiden?

00:21:22.970 --> 00:21:23.701
Ganz einfach.

00:21:23.701 --> 00:21:30.321
Mit einem entsprechenden Fitting, der eine kleinere Potenzialdifferenz zu dem Rohr-Edelstahl hat.

00:21:30.563 --> 00:21:32.553
Im besten Fall ist es ein Edelstahl-Fitting.

00:21:37.449 --> 00:21:43.274
Ich möchte weiter den Korrosionsschutz erklären.

00:21:43.927 --> 00:21:46.938
Dieser kann auch eingeteilt werden in verschiedene Gruppierungen.

00:21:47.540 --> 00:21:57.041
Einmal den aktiven Korrosionsschutz, da ist als Beispiel der kathodische Korrosionsschutz oder eine Schutzanode definiert.

00:21:57.041 --> 00:22:04.221
Der passive Korrosionsschutz ist dann gegeben, wenn wir ein Edelstahlmaterial haben und eine Schutzbeschichtung, eine Lackierung.

00:22:05.000 --> 00:22:08.013
Das bezeichnen wir als passiven Korrosionsschutz.

00:22:08.759 --> 00:22:11.837
Und als Letztes wäre auch ein konstruktiver Korrosionsschutz denkbar.

00:22:11.837 --> 00:22:15.984
Durch geeignete Werkstoffauswahl gerade bei Mischinstallationen.

00:22:17.801 --> 00:22:22.531
In den nächsten beiden Folien möchte ich den kathodischen Korrosionsschutz genauer betrachten.

00:22:24.000 --> 00:22:29.204
Und als zweites Beispiel den passiven Korrosionsschutz, bei dem wir eine Lackierung haben.

00:22:34.589 --> 00:22:37.053
Zunächst der kathodische Korrosionsschutz.

00:22:37.654 --> 00:22:41.784
Hier haben wir erneut zwei Metalle elektrisch verbunden in einer Lösung.

00:22:42.206 --> 00:22:51.322
Eine Besonderheit hier sind allerdings die Metalle: Wir haben einmal ein Stahlsubstrat und als zweites eine Zinkschicht.

00:22:52.145 --> 00:22:54.990
Diese Zinkschicht wird an der Oberfläche vorliegen.

00:22:55.463 --> 00:23:01.720
Wie bereits eben erwähnt, bei dem verzinkten Fitting, wird das Zink leicht korrodieren können.

00:23:02.013 --> 00:23:04.501
Ein Materialabtrag wird vonstatten gehen.

00:23:04.758 --> 00:23:13.247
Nach einiger Zeit kommt es zu dem Kontakt des Umgebungsmediums, der wässrigen Lösung, mit dem Substrat Eisen.

00:23:13.478 --> 00:23:15.289
Was passiert?

00:23:18.221 --> 00:23:22.300
Es passiert, dass ein kathodischer Korrosionsschutz eintritt.

00:23:22.506 --> 00:23:34.196
Das heißt, unter normalen Bedingungen wird die Zinkschicht korrodieren und das Substrat Eisen davor schützen, korrosiv angegriffen zu werden.

00:23:34.196 --> 00:23:39.990
Wir wissen, Eisen ist edler als Zink und wir wissen, Zink löst sich auf.

00:23:40.463 --> 00:23:47.681
Das heißt, wir haben einen aktiven kathodischen Korrosionsschutz des Substrates Eisen hier.

00:23:48.453 --> 00:23:53.990
Unten dargestellt, erneut mit den Oberflächenaufnahmen einer rostenden Zinkschicht.

00:23:54.000 --> 00:24:02.177
Ausgehend von keiner Oberflächenveränderung mit Korrosionsfortschritt zu einer sehr starken Weißrostbildung 

00:24:02.177 --> 00:24:09.040
bis hin zu dem Punkt, wo der kathodische Korrosionsschutz unzureichend ist.

00:24:09.040 --> 00:24:15.156
Das ist dann vorhanden, wenn das Substratmaterial anfängt zu rosten, 

00:24:15.156 --> 00:24:20.396
wenn nicht mehr ausreichend Zink zur Verfügung steht, um aufgelöst zu werden.

00:24:20.670 --> 00:24:28.750
Das ist dann der Fall, wenn das komplette Zink oxidiert und in Oxidform vorliegt 

00:24:28.750 --> 00:24:31.539
und nicht mehr ausreichende Potenzialunterschiede generieren kann.

00:24:32.000 --> 00:24:41.025
Wir können also festhalten: Bei dem kathodischen Korrosionsschutz kann die Korrosion der Zinkschicht das darunterliegende Material, 

00:24:41.025 --> 00:24:46.805
in dem Fall Eisen, vor einer Korrosion, vor einem korrosiven Angriff schützen.

00:24:50.926 --> 00:24:55.193
Als zweites Beispiel habe ich hier den passiven Korrosionsschutz mitgebracht.

00:24:56.309 --> 00:25:06.329
Der passive Korrosionsschutz ist dann gegeben, wenn wir ein Metall haben, ein Eisen, ein Stahlsubstrat, was wir mit einer Lackierung geschützt haben.

00:25:06.329 --> 00:25:09.730
Diese Lackierung kann aber natürlich einen Kratzer enthalten.

00:25:12.183 --> 00:25:19.453
Haben wir nun erneut eine wässrige Lösung in Form von einem Wassertropfen, kann es zu einer Rostbildung kommen.

00:25:19.453 --> 00:25:24.678
Diese Rostbildung startet an dem Kratzer natürlich im Kratzertal.

00:25:26.000 --> 00:25:32.710
Das Eisen bildet Rost, was gegebenenfalls sichtbar ist, durch den Kratzer hindurch.

00:25:33.003 --> 00:25:37.273
Aber es muss nicht zwangsläufig auf den ersten Blick erkennbar sein.

00:25:37.839 --> 00:25:46.540
Das heißt, die Korrosion kann unterhalb der Schutzschicht durch den Kratzer hindurch weiter voranschreiten, 

00:25:46.540 --> 00:25:55.000
ohne dass wir das aufgrund von Oberflächenaufnahmen direkt erkennen können oder nur erschwert erkennen können.

00:25:56.842 --> 00:26:03.140
Ich möchte also hier zusammenfassen, dass die Korrosion unterhalb von Schutzschichten möglich ist, 

00:26:03.629 --> 00:26:07.538
aber nicht zwingend erkennbar ist, zumindest nicht auf den ersten Blick.

00:26:12.566 --> 00:26:15.842
Wie können wir nun die Gefahren der Korrosion erkennen?

00:26:15.842 --> 00:26:17.399
Auf was müssen wir achten?

00:26:18.386 --> 00:26:27.376
Anhand der Wechselwirkung, Werkstoffmedien und Belastung habe ich hier versucht, einzelne Gefahrenquellen kenntlich zu machen.

00:26:28.040 --> 00:26:33.140
Basierend auf verschiedenen Werkstoffen kann die Kontaktkorrosion entstehen.

00:26:33.140 --> 00:26:37.000
Als Beispiel habe ich Ihnen hier mitgebracht; eine Flanschverbindung einer Rohrleitung.

00:26:37.257 --> 00:26:45.247
Hier wurde das Material des Flanschs und das Material der Schrauben falsch im Vergleich zu der Rohrleitung gewählt.

00:26:45.247 --> 00:26:55.990
Ebenfalls, wie eben auch schon erwähnt, eine Beschädigung der Schutzschicht kann natürlich zu einer Oberflächenveränderung, einer Korrosion führen.

00:26:57.903 --> 00:27:02.080
Neben der beschädigten Schutzschicht kann man natürlich auch erwähnen, 

00:27:02.080 --> 00:27:08.418
dass unterhalb von Isolationsmaterialien korrosive Vorgänge vonstatten gehen, die wir nicht erkennen können von außerhalb, 

00:27:08.418 --> 00:27:15.630
ohne die Isolation wegzunehmen, ohne diese zu überprüfen oder unterhalb dieser zu überprüfen.

00:27:17.893 --> 00:27:22.990
Die Gefahr durch das Medium kann gegeben sein, wenn wir Säureangriffe haben.

00:27:23.512 --> 00:27:32.219
Aber auch strömungsindizierte Korrosion oder ultraschallindizierte Korrosion kann ein gewisses Gefahrenpotenzial ausbreiten.

00:27:32.502 --> 00:27:41.380
Sehen Sie hier links unten, das ist ein Messingteil, was durch Ultraschall lokal korrosiv aufgelöst und angegriffen wurde.

00:27:43.592 --> 00:27:47.772
Eine weitere Gefahr der Belastung der Korrosion ist hier rechts unten dargestellt.

00:27:47.772 --> 00:27:50.656
Das ist die sogenannte Spannungsrisskorrosion.

00:27:51.000 --> 00:27:57.619
Wir haben also Spannungen in einem Substrat und diese Spannungen, diese Risse, die entstehen, 

00:27:57.619 --> 00:28:04.162
werden dadurch unterstützt, dass Korrosionsvorgänge am Risstal entstehen.

00:28:04.162 --> 00:28:07.484
Diese Korrosionsvorgänge müssen nicht sichtbar sein.

00:28:07.484 --> 00:28:09.990
Die sind im Material innen.

00:28:10.000 --> 00:28:15.594
Das heißt, blicken wir auf dieses Bauteil mit Rissen, kann die Korrosion dazu führen, 

00:28:15.594 --> 00:28:23.614
dass eine dauerhafte Schädigung des Bauteils vorliegt und das Bauteil nicht mehr die Funktion hat, die es haben sollte.

00:28:28.398 --> 00:28:32.388
Zusammenfassen möchte ich meinen Vortrag mit dieser letzten Folie.

00:28:32.748 --> 00:28:37.950
Wir haben also gesehen, dass die Korrosion aufgrund verschiedener Materialeigenschaften abgeschätzt werden kann.

00:28:38.439 --> 00:28:42.642
Wichtig ist hier die elektrochemische Spannungsreihe der einzelnen Metalle.

00:28:43.851 --> 00:28:49.840
Die Reaktionspartner wie Sauerstoff, Wasserstoff können eine wichtige Rolle spielen.

00:28:50.495 --> 00:28:52.461
Aber auch die Flächenregel ist zu beachten.

00:28:52.905 --> 00:28:56.430
Wie groß sind die einzelnen Metallbereiche, die in Kontakt zueinander stehen?

00:28:59.748 --> 00:29:04.165
Eine Korrosion der Beschichtung, in unserem Fall einer Zinkbeschichtung, 

00:29:04.165 --> 00:29:09.874
kann das Substrat vor weiterer Korrosion schützen, der kathodische aktive Korrosionsschutz.

00:29:10.620 --> 00:29:15.724
Haben Sie auch im Kopf, dass Korrosionen unterhalb von Beschichtungen, unterhalb von Lacken,

00:29:15.724 --> 00:29:22.893
unterhalb von Isolationsmaterialen sich weiter ausbreiten kann, ohne dass wir die auf den ersten Blick erkennen können?

00:29:24.333 --> 00:29:34.793
Und als Letztes möchte ich noch einmal darauf verweisen, dass eine geeignete Materialauswahl die Korrosion verhindern kann oder zumindest verringern kann.

00:29:36.233 --> 00:29:38.822
Damit möchte ich meinen Vortrag beenden.

00:29:38.822 --> 00:29:40.591
Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.

00:29:40.591 --> 00:29:42.591
[Musik] 

