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Language: de-DE

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Thema dieser Videoserie ist die Sicherheit chemischer Reaktionen im Rahmen der Anlagen- und Verfahrenssicherheit.

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In diesem Video geht es um das Thema Wärmebilanz und um relevante Einflüsse in der betrieblichen Praxis.

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Um eine exotherme chemische Reaktion sicher durchführen zu können, muss die Wärmebilanz zwischen Wärmeproduktion und Wärmeabfuhr ausgeglichen sein.

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Etwas anders ausgedrückt: die freigesetzte Reaktionswärme der chemischen Reaktion und die durch Kühlung aus einem Reaktionsbehälter abgeleitete Energiemenge müssen gleich groß sein.

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Dazu muss der Prozess so geführt werden, dass so viel Wärme abgeführt wird, dass die Reaktion nicht überhitzt.

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Zum anderen muss aber auch genügend Wärme für den Fortgang der Reaktion im System bleiben.

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Was banal klingt, hat dennoch seine Tücken.

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Denn Wärmeproduktion und Wärmeabfuhr haben unterschiedliche Gesetzmäßigkeiten.

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Während die Wärmeabfuhr eine lineare Funktion der Temperatur ist, die Kühlung also gleichmäßig mit der Temperatur steigt,

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wird die Wärmeproduktion durch einen Verlauf charakterisiert, nimmt also mit steigender Temperatur deutlich mehr zu.

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Als Faustregel gilt: eine Temperaturerhähung um zehn Grad beschleunigt eine chemische Reaktion um den Faktor 2 bis 3.

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Wer es historisch wissen will: diese Gesetzmäßigkeit hat der niederländische Chemiker van 't Hoff in der nach ihm benannten Regel beschrieben.

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Van 't Hoff  war übrigens auch der erste Nobelpreisträger für Chemie.

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Die Zusammenhänge zwischen Wärmeproduktion und Wärmeabfuhr beschrieb erstmals der russische Physiker Nikolay Semjonow.

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Für seine Forschungen wurde auch er mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet – 1956 – gemeinsam mit dem Briten Hinshelwood, der ebenfalls die Wärmebilanz chemischer Reaktionen erforscht hatte.

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Durch die unterschiedlichen Verläufe gibt es in der Regel zwei Schnittpunkte der beiden Funktionen.

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Der stabile Betriebspunkt bei der niedrigen Temperatur zeichnet sich durch eine Selbstregulierung aus.

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Der Prozess ist stets im Gleichgewicht.

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Bei Temperaturen unterhalb dieses Prozesses entsteht durch die Reaktion mehr Wärme, als durch die Kühlung abgeführt wird.

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Somit heizt das Reaktionsgemisch bis zu dem Punkt auf.

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Bei Temperaturen oberhalb ist die abgeführte Wärme höher als die Reaktionswärme und die Reaktionsmasse kühlt sich wieder etwas ab.

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Der labile Betriebspunkt zeichnet sich dadurch aus, dass das System instabil ist.

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Bei niedrigeren Temperaturen ist die Kühlung stärker als die Reaktionswärme und der Reaktor kehrt zum stabilen Betriebspunkt zurück.

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Bei höheren Temperaturen hingegen reicht die Kühlung nicht mehr aus, um die Reaktionswärme abzuführen.

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Die Reaktion kann durchgehen.

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In der Praxis sollte also der untere Betriebspunkt angestrebt werden.

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Zurück zu unserem Bild mit der Waage.

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Und an die Anforderung, dass die Wärmebilanz zwischen Wärmeproduktion und Wärmeabfuhr ausgeglichen sein muss.

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Jede Störung kann die Waage aus dem Gleichgewicht bringen, egal ob auf der Seite der Wärmeproduktion oder auf der Seite der Wärmeabfuhr.

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Vermindert sich die Leistung der Kühlung, so bildet die Gerade irgendwann nur noch eine Tangente mit der kritischen Temperatur als Berührungspunkt.

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Ähnlich verhält es sich, wenn es beispielsweise witterungsbedingt im Sommer zu einer erhöhten Kühlmitteltemperatur kommt.

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In diesem Fall ändert sich nicht die Steigung, sondern die gesamte Basislinie verschiebt sich nach rechts, so dass aus der Geraden ebenfalls eine Tangente wird.

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Wird die Kühlung noch ineffizienter, gibt es schließlich gar keinen Schnittpunkt mehr.

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Die Reaktion geht durch, ohne dass es die Möglichkeit eines Eingriffs gibt.

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Eine Verminderung der Wärmeabfuhr kann auftreten bei: einer erhöhten Kühlmitteltemperatur, beispielsweise witterungsbedingt im Sommer.

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Einem Ausfall des Kühlkreislaufs, beispielsweise beim Ausfall der Kühlmittelpumpe.

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Einer Behinderung des Wärmeübergangs, beispielsweise infolge Anbackung oder Fouling.

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Einer unzureichenden Durchmischung, also wenn der Rührer ausfällt oder nicht wirksam mischt.

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Oder bei einem Anstieg der Viskosität, insbesondere bei einem häheren Vernetzungsgrad einer Polymerisationreaktion.

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Soll zur Wärmeabfuhr die Siedekühlung genutzt werden, kann dieses Konzept versagen,

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wenn nicht eine ausreichende Menge an Lösemittel im System vorhanden ist.

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Beispielsweise weil nicht genug Lösemittel vorgelegt wurde oder wenn die Kondensation und Rückführung des siedenden Lösemittels gestört ist.

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Das Konzept der Siedekühlung geht auch nicht auf, wenn der Siedepunkt durch Verunreinigungen oder durch erhöhten Druck zu einer höheren Temperatur verschoben ist.

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Alle diese Störungen kännen dazu führen, dass die Reaktion durchgeht.

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Ähnlich verhält es sich, wenn die Wärmeproduktion zunimmt.

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Die Kurve wird steiler, erreicht die kritische Temperatur

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und irgendwann kann die Wärmeproduktion nicht mehr durch die Kühlung kompensiert werden.

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Eine vermehrte Wärmeproduktion kann die Folge sein einer erhöhten Temperatur, beispielsweise durch fehlerhaftes Heizen.

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Aber auch durch einen Wärmeeintrag über die Leistung des Rührers. Oder bei Lagertanks durch die Witterung.

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Eine erhöhte Konzentration von Reaktanten, beispielsweise durch fehlendes Lösemittel oder wenn dieses verdampft und nicht wieder zurückgeführt wird.

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Die Anwesenheit katalytisch wirkender Verunreinigungen, zum Beispiel Rost, Buntmetalle oder Chlorid-Ionen.

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Das Einsetzen anderer exothermer Prozesse, insbesondere Nebenreaktionen oder Zersetzungsreaktionen.

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Häufig beruht das Sicherheitskonzept einer exothermen Reaktion darauf, dass der Prozess als so genannte Semi-Batch-Reaktion durchgeführt wird.

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Dabei soll die Reaktionswärme durch die Dosierung einer Komponente kontrolliert freigesetzt und direkt durch die Kühlung abgeführt werden.

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Die Herausforderung liegt darin, dass die Reaktion auch schnell genug abläuft.

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Andernfalls kännten sich die Reaktionspartner und damit das chemische Energiepotenzial in der Mischung anreichern.

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Man spricht beim unvollständigen Umsatz von einer Akkumulation des Reaktionspotentials manchmal auch von Depotbildung.

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Gefährlich wird es, wenn die akkumulierten Reaktionspartner später nicht mehr kontrolliert,sondern auf einmal schlagartig abreagieren

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und die Kühlung dann für die spontane Energiefreisetzung nicht ausreicht.

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Oder wenn es durch eine Kühlpanne im akkumulierten Zustand zu einer durchgehenden Reaktion kommt.

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Um die damit verbundene durchgehende Reaktion zu vermeiden, müssen folgende Abweichungen im Sicherheitskonzept bedacht werden.

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Eine zu niedrige Temperatur oder umgangssprachlich ausgedrückt die Reaktion schläft ein.

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Eine zu schnelle Dosierung, wenn die Reaktion langsamer verläuft als die Zugabe der Reaktionspartner.

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Eine unzureichende Durchmischung.

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Da gehe ich gleich noch einmal darauf ein.

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Eine falsche Reihenfolge der Dosierung. Das kann den Reaktionsverlauf massiv stören.

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Ein verzögerter Reaktionsstart, beispielsweise bei der sogenannten Grignard-Reaktion.

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Oder ein unwirksamer Katalysator, beispielsweise, weil dieser in der Mischung fehlt.

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oder durch die Anwesenheit eines Inhibitors desaktiviert ist.

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Bei der Beurteilung der Durchmischung ist zu beachten, dass diese unter anderem von der Gestaltung und der Drehgeschwindigkeit des Rührers,

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von dem Auftreten einer laminaren, also unverwirbelten Strömung

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und insbesondere bei Fest-Flüssig-Systemen auch vom Füllstand im Reaktor abhängt.

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Zusammengefasst: Für die Bewertung der Wärmebilanz sind folgende Aspekte von Bedeutung:

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Die Kenntnis aller Reaktionen, als der gewünschten wie der unerwünschten Reaktionen und der jeweiligen Reaktionswärme.

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Die Kenntnis der Anlage und ihrer Wärmeabfuhrleistung.

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Die Berücksichtigung mäglicher Abweichungen sowohl hinsichtlich des Prozesses als auch der Anlage.

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Wenn ein chemisches Energiepotenzial vorhanden und die Wärmebilanz nicht ausgeglichen ist, wird die Reaktion durchgehen.

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Daher ist die Betrachtung der Wärmebilanz nicht nur bei chemischen Synthesereaktionen,

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sondern bei allen verfahrenstechnischen Grundoperationen wie beispielsweise Lagern, Destillieren und Trocknen ernst zu nehmen.

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Für diejenigen, die es etwas detaillierter wissen wollen:

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Die Wärmebilanz als Funktion von Wärmeproduktion einerseits und Wärmeabfuhr andererseits hängt von zahlreichen thermodynamischen, kinetischen und anlagespezifischen Parametern ab.

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Der Reaktionswärme und Reaktionsgeschwindigkeit der gewünschten Umsetzung sowie von Neben- und Folgereaktionen.

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Der spezifischen Wärmekapazität der Reaktionsmischung, den latenten Wärmekapazitäten wie Verdampfungsprozessen, dem Wärmespeichervermägen der Behälterwandung.

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Dem Wärmedurchgangskoeffizienten des Systems und der Größe der Austauschfläche für den Wärmetransport.

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Und nicht zuletzt von den Temperaturen innerhalb und außerhalb des Reaktors.

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Für eine optimal ausgelegte Anlage müssen alle Aspekte bekannt und aufeinander abgestimmt sein.

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Mangelnde Kenntnisse oder Abweichungen der dem Sicherheitskonzept zugrunde liegenden Parameter kännen dazu führen, dass die Wärmeproduktion überwiegt und die Reaktion durchgeht.