Beitragsvorschuss

Zur Sicherung des Beitragsaufkommens erhebt die BG RCI Beitragsvorschüsse.

Der Vorstand der BG RCI hat auf Grund fusionsbedingter Regelungen sowie der Einführung des neuen IT-Zielsystems beschlossen, das bisherige Finanzierungsmodell weiterzuentwickeln und branchenübergreifend zu vereinheitlichen.
Statt der Anforderung von monatlichen Vorschüssen (Branche Bergbau) bzw. der Erhebung des ersten Vorschusses in der zweiten Hälfte des laufenden Umlagejahres (andere Branchen) werden bereits ab der Fälligkeit im Januar 2019 die Vorschüsse im bisherigen quartalsmäßigen Turnus jeweils zum 15. des Monats für das Umlagejahr 2019 erhoben („Vorschussjahr gleich Umlagejahr“).
Die Erhebung der Vorschussrate in der Branche Bergbau mit Fälligkeit im Dezember 2018 entfällt, in den anderen Branchen wird auf die Erhebung der Vorschussraten für 2018 im Januar und April 2019 verzichtet.
Der Vorschuss beträgt jeweils ein Viertel des Vorjahresbeitrags (nach Entlastung gemäß § 176 ff. SGB VII und ungestützt, d.h. ohne Berücksichtigung von Betriebsmittelentnahmen; Branche Bergbau: vorbehaltlich der Anwendung von Nr. 9 der Regelung).

Es ergeben sich einige Verfahrensänderungen:

  • Jeweils zum 15. Juli werden – unter Anrechnung der zum 15. Januar und 15. April des laufenden Umlagejahres fälligen Beitragsvorschussraten – 75 Prozent des im laufenden Umlagejahr festgesetzten Jahresbeitragsvorschusses angefordert. In der Regel entspricht das einer Vorschussrate von etwa 25 Prozent, berücksichtigt werden aber bereits die neuesten Unternehmensverhältnisse insbesondere durch die aktuelle Entgeltmeldung.
  • Das Beitragsausgleichsverfahren wird bei der Vorschussberechnung nicht mehr berücksichtigt.
  • Der Vorschuss zur freiwilligen Versicherung beträgt 100 Prozent des Vorjahresbeitrags und wird in einer Summe jeweils zum 15. Juli erhoben.
  • Ein jährlicher Vorschussbetrag unter 200 Euro wird nicht erhoben.
  • Anträge auf Ermäßigung setzen regelmäßig eine Reduzierung des Arbeitsentgelts gegenüber dem zugrunde gelegten Vorjahreswert von mehr als 10 Prozent voraus.

Hinweis zur Umlagerechnung für 2018 (Beitragsbescheide vom Juni 2019):

Ab 2019 werden von den Mitgliedsunternehmen im und für das Kalenderjahr vier Vorschüsse (Januar, April, Juli, Oktober) erhoben. Abrechnungs- und bilanztechnisch bedeutet das, dass die BG RCI gegenüber den Mitgliedsunternehmen – außer denen der Branche Bergbau – für das Umlagejahr 2018 im Grundsatz auf eine halbe Umlage verzichtet (die Vorschüsse im Januar und April 2019 für das Umlagejahr 2018). Dadurch sinkt rein buchtechnisch einmalig in diesem Umstellungsjahr der Beitragsfuß etwa um die Hälfte ab. Liquiditätsmäßig wirkt sich dieser Vorgang weder für die Mitgliedsunternehmen noch für die BG RCI aus, da stattdessen im Januar und April 2019 Vorschüsse mit gleicher Fälligkeit und in gleicher Höhe erhoben werden. Die jetzigen Vorschüsse beziehen sich aber nicht mehr auf das zurückliegende Umlagejahr 2018, sondern bereits auf das Umlagejahr 2019.

Wichtig:

Sie werden durch Beitragsvorschussbescheide rechtzeitig über die Vorschussanforderungen und die jeweiligen Zahlungsziele informiert.
Den ersten Bescheid nach der neuen Regelung über den ersten und zweiten Vorschuss für 2019 werden Sie im September 2018 erhalten (Unternehmen der Branche Bergbau voraussichtlich im November 2018).
Die Endabrechnung (Differenz zwischen den geleisteten Vorschüssen und dem tatsächlichen Jahresaufwand) findet künftig wie bisher im Folgejahr statt.

Das neue Verfahren in der Übersicht: