Organisation

Muster-Betriebsanweisung „Arbeiten im Betrieb und beim Kunden unter Infektionsgefahr durch das Coronavirus Sars-CoV-2“

In vielen Unternehmen ist die Zusammenarbeit mit anderen Menschen nach wie vor unerlässlich; damit sind die Mitarbeiter einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt als etwa im Heimbüro. Es gilt auch hier, die Wahrscheinlichkeit einer Infektion und damit der Ausbreitung herabzusetzen. Schutzmaßnahmen des Arbeitsschutzes wirken sich hier auch auf Familienangehörige und die Gesellschaft aus.

Die Muster-Betriebsanweisung „Arbeiten im Betrieb und beim Kunden unter Infektionsgefahr durch das Coronavirus Sars-CoV-2“ bietet eine Basis. Unternehmer, Vorgesetzte und Beschäftigte sind aufgefordert die Vorschläge der neuen Muster-Betriebsanweisung unternehmensspezifisch angepasst soweit es geht umzusetzen.

Wie alle Muster-Betriebsanweisungen muss auch diese Vorlage unbedingt an die betrieblichen Verhältnisse angepasst werden, die Beschäftigten sind entsprechend zu unterweisen. Da sich die Sachlage täglich verändern kann, ist auf aktuelle behördliche Anordnungen zu achten und in der Gefährdungsbeurteilung bzw. Betriebsanweisung zu berücksichtigen. Dabei sollte auch auf verlässliche Quellen wie z.B. das Robert Koch-Institut zurückgegriffen werden.


Muster-Gefährdungsbeurteilung – Covid-19

Das Arbeitsblatt unterstützt Sie bei der Erstellung Ihrer betriebsspezifischen Gefährdungsbeurteilung. Das Muster muss an die individuelle betriebliche Situation angepasst werden.


Corona-Pandemie: Schutz vor Infektionen durch SARS-CoV

„Corona-Pandemie: Schutz vor Infektionen durch SARS-CoV“ (aus der Reihe kurz & bündig, KB 030) beinhaltet

  • eine Checkliste mit konkreten Maßnahmenvorschlägen, um Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus zu verhindern und Infektionsketten zu unterbrechen,
  • konkretisiert die Anforderungen des SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Die bearbeitete und ggf. ergänzte Checkliste kann als mitgeltende Unterlage für die bestehende Gefährdungsbeurteilung verwendet werden.

„Corona-Pandemie: Schutz vor Infektionen durch SARS-CoV“ (kurz & bündig KB 030) als PDF-Datei herunterladen


Corona-Pandemie: Zusätzliche Gefährdungen und Belastungen durch außergewöhnliche betriebliche Bedingungen

Die Infektionsschutzmaßnahmen und insbesondere die Wiederaufnahme der Produktion nach längerer Betriebsunterbrechung und unter besonderen Bedingungen haben erhebliche Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, die häufig nicht sofort erkannt werden. Diese Schrift aus der Reihe kurz & bündig (KB 031)

  • enthält eine Checkliste, um bisher nicht aufgetretene Gefährdungen und Belastungen möglichst vollständig zu identifizieren,
  • beinhaltet Vorschläge für geeignete Schutzmaßnahmen.

Die bearbeitete und ggf. ergänzte Checkliste kann als mitgeltende Unterlage für die bestehende Gefährdungsbeurteilung verwendet werden.

„Corona-Pandemie: Zusätzliche Gefährdungen und Belastungen durch außergewöhnliche betriebliche Bedingungen“ (kurz & bündig KB 031) als PDF-Datei herunterladen


Gebotszeichen „Maske tragen” und „Abstand halten”

Mit Gebotszeichen lassen sich Dokumente wie Aushänge, Betriebsanweisungen und weitere Informationen anschaulich ergänzen. In der „Symbolbibliothek light” finden Sie Piktogramme für die Gebote „Maske tragen” und „Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten” als Vektordatei im Format WMF und Rastergrafik im Format JPEG. Die Vektordateien ermöglichen beliebige Größenskalierungen ohne Qualitätsverlust und können auch in professioneller Grafiksoftware verwendet werden; die Rasterdateien lassen sich leicht z. B. in Bürosoftware oder Ihrem Intranet einsetzen.

Zu den Gebotszeichen „Maske tragen” und „Abstand halten” in der „Symbolbibliothek light” wechseln


Kampagne kommmitmensch

Wie führt man sicher und gesund in Zeiten der Pandemie?

Eine kommmitmensch-Praxishilfe gibt Unternehmensleitungen und Führungskräfte Hinweise, wie sie in Zeiten einer Pandemie effektiv führen können. Eine Kultur der Prävention ist hier der entscheidende Faktor, um Nachhaltigkeit zu sichern. Fünf Tipps bieten Führungskräften Ansatzpunkte für konkrete Maßnahmen.

Zur Praxishilfe "Wie führt man sicher und gesund in Zeiten der Pandemie?" wechseln


10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung

Der Koordinierungskreis für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV hat die „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung” aktualisiert und fortgeschrieben. Dieses Faltblatt informiert, was in den Betrieben festzulegen und zu veranlassen ist, wenn sich ein Krankheitserreger weltweit verbreitet. Das Faltblatt wird gemeinsam von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und dem Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI) herausgegeben.

Faltblatt „10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung” bei der DGUV herunterladen

Zusammenfassung „Klare Absprachen und Informationen für betrieblichen Pandemieplan”


Coronavirus SARS-CoV-2 – Was tun bei Verdachts- oder Erkrankungsfällen im Betrieb?

Im Flyer „Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkankungsfälle im Betrieb“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) werden organisatorische und hygienische Maßnahmen zum Vorgehen bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters im Betrieb beschrieben. Zusätzlich werden hygienische und organisatorische Schutzmaßnahmen vor einer Infektion gegenüber dem SARS-CoV-2 Virus im Betrieb benannt.

Flyer „Coronavirus SARS-CoV-2 – Verdachts-/Erkankungsfälle im Betrieb“ bei der DGUV ansehen, herunterladen oder bestellen


Hygiene: Hand- und Hautschutz

Eine gute Handhygiene ist wichtig, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern. Das Merkblatt A 023 „Hand- und Hautschutz“ zeigt, mit welchen Mitteln in welcher Situation am besten die Hände gewaschen werden und wie diese im Betrieb hygienisch getrocknet werden können. Außerdem wird das richtige Verhalten und Vorgehen beim Desinfizieren gezeigt. Auch wichtig: Neben dem Waschen und Desinfizieren mit Hautpflegmitteln für eine gesunde Hautbarriere sorgen.

 


„Extremereignis – Was tun?“ (Merkblatt A 022)

Die derzeitige Krise versetzt Unternehmen in den Ausnahmezustand: In systemrelevanten Betrieben fällt Mehrarbeit an, die anderen müssen u.U. die Produktion einstellen. Das erzeugt bei den betroffenen Menschen Stress, Ängste, Unsicherheit und stellt damit eine Gefahr für die Sicherheit bei der Arbeit und den Gesundheitsschutz dar. Extremsituationen machen Extremereignisse wahrscheinlicher. Im Fall der Fälle hilft das Merkblatt A 022 ‚Extremereignis – Was tun? Das Betreuungsangebot der BG RCI bei Ereignissen mit psychischer Extrembelastung‘ weiter.

Merkblatt „Extremereignis – Was tun?“ im Medienshop bestellen