Populäre Irrtümer: Wahr oder falsch?

Das Merkblatt „Populäre Irrtümer im Arbeitsschutz“ (A 039) räumt mit weit verbreiteten Missverständnissen im Arbeitsschutz auf und zitiert nebenbei Irrtümer aus früheren Zeiten. Ob und wo bei den eingestreuten Zitaten geflunkert wurde und welche Bemerkungen tatsächlich so fielen, erfahren Sie in der neuen Reihe „Populäre Irrtümer: Wahr oder falsch?“


Diese Aussage wurde dem Architekten des schiefen Turms von Pisa, Bonanno Pisano, von uns in den Mund gelegt. Tatsache ist, dass sich der als separater Glockenturm des Doms geplante Bau bereits zu neigen begann, als man in der dritten Etage anlangte. Grund hierfür war das ungleichmäßige Absinken des Bodens. Trotzdem baute man mit einigen Kunstkniffen weiter, allerdings erst nach etwa 100 Jahren Unterbrechung. Die Glockenstube wurde 1372 nach einer weiteren Unterbrechung vollendet. Pisano hat das fertige Bauwerk nie gesehen.

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Mit dem Finanzamt ist nicht zu spaßen. Das musste schon Chicagos Gangsterboss Al Capone erfahren. Er verdiente sein Geld mit Glücksspiel, Prostitution und Alkoholschmuggel. Auch vor Morden schreckte der Einwanderersohn nicht zurück.

Die Polizei konnte ihm nie etwas nachweisen. Außer dass er sich arm rechnete, obwohl er Millionen scheffelte. So wurde Capone tatsächlich sein Steuerbetrug zum Verhängnis und nicht die Leichen im Keller. 1931 wurde er zu elf Jahren Gefängnis verurteilt, und damit sank sein Stern. 

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