Betonindustrie soll noch sicherer werden

(v. l.): Wolfgang Pichl, stv. Präventionsleiter der BG RCI, und Dr. Jens Uwe Pott, Repräsentant der Interessenvertretung Deutsche Betonbauteile, unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für mehr Arbeitssicherheit

(v. l.): Wolfgang Pichl, stv. Präventionsleiter der BG RCI, und Dr. Jens Uwe Pott, Repräsentant der Interessenvertretung Deutsche Betonbauteile, unterzeichnen Kooperationsvereinbarung für mehr Arbeitssicherheit

Interessenvertretung Deutsche Betonbauteile und Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie vereinbaren Kooperation

Die Interessenvertretung Deutsche Betonbauteile und die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) haben Mitte Dezember die Kooperationsvereinbarung „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ unterzeichnet. Ziel ist es, die Arbeitssicherheit in der Betonindustrie durch zusätzliche Präventionsmaßnahmen weiter zu steigern.

„Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden durch die tragenden Verbände von Deutsche Betonteile schon seit vielen Jahrzehnten intensiv gefördert“, so Dr. Jens Uwe Pott, Repräsentant der Vereinigung. „Die Kooperationsvereinbarung ist der logische Schritt, die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren bei den Mitgliedsunternehmen weiter voranzubringen“, so Dr. Pott weiter. „Sicherheit und Gesundheit müssen als elementare Werte aller Menschen anerkannt und Führungskräfte sowie Beschäftigte in den Betrieben ihrer Verantwortung gerecht werden. So kann schließlich die Vision eines unfallfreien Arbeitslebens mehr und mehr zur Realität werden“, erklärt Wolfgang Pichl, stv. Präventionsleiter der BG RCI.

Die Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ gibt konkrete Ziele vor, die es bis zum Jahr 2024 zu erreichen gilt. So soll das Arbeitsunfallrisiko um 30 Prozent verringert werden, die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle um 50 Prozent sinken und entsprechende Präventionsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Zahl der unfallfreien Betriebe gesteigert wird. Erreicht werden soll dies unter anderem durch verbesserte Analysen von Unfallschwerpunkten, die besondere Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, bei denen Arbeitssicherheit häufig noch nicht so stark verankert ist, und noch mehr persönliche Beratungen vor Ort in den Betrieben.

DEUTSCHE BETONBAUTEILE ist ein Zusammenschluss von acht Regionalverbänden und vier bundesweiter Fachorganisationen – ähnlich einem Kampagnenzusammenschluss wie „Impulse für den Wohnungsbau“ - die über aktuelle Fragestellungen der deutschen Betonbauteile-Industrie beraten, sich abstimmen und einheitlich Stellung nehmen, sowie Branchenpositionen erarbeiten. Ihre Aufgabe ist die gemeinsame Interessensvertretung der Hersteller vorgefertigter Betonbauteile auf Bundesebene. 


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Pressekontakt

Dr.-Ing. Jens Uwe Pott
Repräsentant
Interessenvertretung Deutsche Betonbauteile
Raiffeisenstr. 8
30938 Großburgwedel
Telefon: 05139 9994-30
E-Mail: pott(at)deutsche-betonbauteile.de

Petra Singer
Stabsbereich Kommunikation
BG RCI
Telefon: 0621 5108-57003
E-Mail: petra.singer(at)bgrci.de