Zementwerke sollen noch sicherer werden

Helmut Ehnes, Präventionsleiter der BG RCI (l.), und Kai Wagner, Leiter des VDZ-Arbeitskreises Arbeitssicherheit

Helmut Ehnes, Präventionsleiter der BG RCI (l.), und Kai Wagner, Leiter des VDZ-Arbeitskreises Arbeitssicherheit

Verein Deutscher Zementwerke e. V. und Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie vereinbaren Kooperation

Der Verein Deutscher Zementwerke e. V. (VDZ) und die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) haben im Rahmen der 112. Sitzung des VDZ-Arbeitskreises Arbeitssicherheit am 26. April 2017 die neue Kooperationsvereinbarung „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ unterzeichnet. Ziel ist es, zusammen mit den Mitgliedern des VDZ die Arbeitssicherheit in den Zementwerken durch zusätzliche Präventionsmaßnahmen noch weiter zu steigern.

„Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden vom VDZ schon seit vielen Jahrzehnten intensiv gefördert“, so Kai Wagner, Leiter des VDZ-Arbeitskreises Arbeitssicherheit. Die Kooperationsvereinbarung sei der logische Schritt, um die Vermeidung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren bei den Mitgliedsunternehmen weiter voranzubringen. „Die BG RCI freut sich sehr, die Kooperation mit dem VDZ eingehen zu können“, erklärte Helmut Ehnes, Leiter der Prävention der BG RCI. „Sicherheit und Gesundheit müssen als elementare Werte aller Menschen anerkannt und Führungskräfte sowie Beschäftigte in den Betrieben ihrer Verantwortung gerecht werden. So kann schließlich die Vision eines unfallfreien Arbeitslebens mehr und mehr zur Realität werden“, ist Ehnes überzeugt.

Die derzeit 19 Mitgliedsunternehmen des VDZ betreiben zusammen 49 Zementwerke in Deutschland und erwirtschaften mit rund 7.900 Beschäftigten jährlich einen Umsatz von gut 2,5 Milliarden Euro. Weiterhin zählt der VDZ drei inländische sowie 27 ausländische Unternehmen zu seinen außerordentlichen Mitgliedern. Seit seiner Gründung vor mehr als 135 Jahren trägt der Verein durch seine Forschung zu einer wettbewerbsfähigen und umweltfreundlichen Zementproduktion und einer qualitativ hochwertigen Betonbauweise bei.

Die Präventionsstrategie „VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ gibt konkrete Ziele vor, die es bis zum Jahr 2024 zu erreichen gilt. So soll das Arbeitsunfallrisiko um 30 Prozent verringert werden, die Zahl tödlicher Arbeitsunfälle um 50 Prozent sinken und entsprechende Präventionsmaßnahmen sollen dafür sorgen, dass die Zahl der unfallfreien Betriebe gesteigert wird. Erreicht werden soll dies unter anderem durch verbesserte Analysen von Unfallschwerpunkten, die besondere Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen, bei denen Arbeitssicherheit häufig noch nicht so stark verankert ist, und noch mehr persönliche Beratungen vor Ort in den Betrieben.


Pressekontakt

Manfred Bucher
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
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