VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!

Die VISION ZERO ist die Vision einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen. Höchste Priorität hat dabei die Vermeidung tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten. Eine umfassende Präventionskultur hat die Vision Zero zum Ziel.

„VISION ZERO. Null Unfälle – gesund arbeiten!“ ist die Präventionsstrategie der BG RCI. Mit dieser Leitlinie werden konkrete Ziele zur Senkung des Unfallrisikos und der Berufserkrankungen formuliert.

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Keiner kommt um, alle kommen an

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrates (DVR) hat eine grundlegende Entscheidung für seine weitere Verkehrssicherheitsarbeit getroffen, indem er sich 2007 für „Vision Zero“ ausgesprochen hat. Die Grundsätze dieser Sicherheitsstrategie sollen der koordinierten Verkehrssicherheitsarbeit des DVR zugrunde gelegt werden.

Das Ziel des DVR mit der „Vision Zero“ ist: Keine Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Kern der Strategie ist ein sicheres Verkehrssystem und die Einsicht, dass der Mensch als Teil dieses Systems nicht fehlerfrei agiert. Die Gestaltung der Verkehrsmittel und der Verkehrswege muss dieser Erkenntnis entsprechen und die Regelwerke zur Teilnahme am Straßenverkehr sind entsprechend anzupassen.

„Vision Zero“ als politisches Programm setzt Prioritäten. Und diese Priorität muss lauten: Bei der Abwägung von unterschiedlichen Werten oder Zielen muss die Unversehrtheit des Menschen an erster Stelle stehen. Leben ist nicht verhandelbar.

Die BG RCI fokussiert auf die Unternehmen und deren Beschäftigte. Der DVR setzt sich zudem für eine sichere Gestaltung des Systems „Verkehr“ ein. Diese Verzahnung ist ganz im Sinne der VISION ZERO – denn nur, wenn Systemgestalter und Verkehrsteilnehmerinnen sowie -teilnehmer zusammenarbeiten, kann der Erfolg gelingen und das Ziel „Null Unfälle“ Wirklichkeit werden.

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Ursprünge in Schweden

Die Nullvision ist auch Grundlage der vom Schwedischen Reichstag beschlossenen Verkehrssicherheitsarbeit in Schweden. Der Beschluss führte zu Veränderungen in der Verkehrssicherheitspolitik und damit auch zu Veränderungen in der Art und Weise, wie man sich mit dem Thema Verkehrssicherheit auseinandersetzt. Die Nullvision geht davon aus, dass es inakzeptabel ist, dass der Straßenverkehr Menschenleben fordert.

Verkehrssicherheitsarbeit im Sinne der Nullvision bedeutet, dass Straßen und Fahrzeuge in höherem Maße an die Voraussetzungen des Menschen angepasst werden müssen und dass diejenigen, die das Straßenverkehrssystem gestalten und nutzen, sich die Verantwortung für dessen Sicherheit teilen.

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