6. Version der ATEX-Leitlinien

Die BG RCI hat eine deutsche Sprachfassung der 6. Ausgabe erstellt, welche von der PTB auf sachliche Übereinstimmung mit der Originalfassung geprüft wurde.

Die ATEX-Leitlinien sind sowohl für die zuständigen Behörden in den Mitgliedsstaaten als auch für die betroffenen Wirtschaftsakteure wie beispielsweise Hersteller, deren Fachverbände, Normungsgremien und Stellen, die mit Konformitätsbewertungsverfahren beauftragt sind, bestimmt. Sie sollen Fragen klären und Verfahren erläutern, die die Anwendung der Richtlinie 2014/34/EU betreffen. 

Die ATEX-Leitlinien wurden von den Dienststellen der Europäischen Kommission unter Beteiligung und mit Unterstützung der Mitglieder der ATEX 2014/34/EU Arbeitsgruppe verfasst und durch die ATEX 2014/34/EU Arbeitsgruppe genehmigt. Die sechste Ausgabe wurde im Januar 2026 veröffentlicht, um die Übereinkünfte, welche bei den Sitzungen der ATEX-Arbeitsgruppe getroffen wurden, aufzugreifen.
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Aktualisiert im Ex-Schutz-Portal: Kenngrößen im Explosionsschutz

Sicherheitstechnische Kenngrößen beschreiben gemessene Stoffeigenschaften zur Beurteilung von Explosionsgefahren und Schutzmaßnahmen. Diese Messgrößen sind keine physikalischen Konstanten. Weichen also Prozessbedingungen ab, müssen die Werte neu bestimmt werden. Der Beitrag greift auf, in welchen Schritten der Gefährdungsbeurteilung welche sicherheitstechnischen Kenngrößen genutzt werden können. Es wird beleuchtet, welche sicherheitstechnischen Kenngrößen für Gase, Dämpfe, Flüssigkeiten und Stäube ausschlaggebend sind und es werden einige einschlägige Datenbanken zur Recherche solcher Kenngrößen vorgestellt.
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Anwender-/Betreiberhinweise zur Alarmierung von Gaswarneinrichtungen

Ortsfeste Gaswarneinrichtungen aktivieren in der Regel nicht nur Schaltfunktionen, sondern erfordern meistens auch eine angemessene menschliche Reaktion auf Alarme und Statusmeldungen, um das Schutzziel zu erreichen. Daher ist es wichtig, im Rahmen des Planungsprozesses nicht nur die automatisch auslösenden Schaltfunktionen und Alarmmittel zu planen, sondern auch festzulegen, wer mit welchen Maßnahmen auf die verschiedenen Alarme und Meldungen reagieren soll.
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Abschluss von Forschungsprojekt

Die Technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 727 wird im Kooperationsmodell durch das Themenfeld „Elektrostatik” im Sachgebiet „Explosionsschutz” des Fachbereichs (FB) „Rohstoffe und chemische Industrie” fortgeschrieben. Im Anhang D „Elektrischer Schlag“ sind Grenzwerte genannt, bei deren Überschreitung eine Gefährdung von Personen durch die bei elektrostatischen Entladungen übertragene Energie bzw. Ladung als möglich angesehen wird. Diese Grenzwerte wurden aus Vorläuferpapieren übernommen. Da in der TRGS 727 Grenzwerte für die Beurteilung elektrostatischer Entladungen genannt werden, erreichen das Sachgebiet entsprechende Anfragen von Anwendern. Bisherige Recherchen zur Herkunft dieser Werte erbrachten keine valide Basis für deren Ableitung. Im Zusammenhang mit der Relevanz statischer Aufladungen bei elektrostatischen Sprühsystemen wurde eine neue Beurteilungsmethode in den entsprechenden Normen veröffentlicht. Daraus leitet sich das Erfordernis ab, die Grenzwerte hinsichtlich ihrer Validität zu überprüfen und anschließend zu klären, ob sie mit der neuen Beurteilungsmethode für elektrostatische Sprühsysteme in Einklang stehen.
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Veranstaltungen und Seminare

Seminare von externen Veranstaltern rund um den Explosionsschutz sind beispielsweise: