Macht mit beim Plakatwettbewerb Arbeitsschutz der BG RCI!

Der Plakatwettbewerb der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) lädt Studierende der Fachrichtungen Grafikdesign, Visuelle Kommunikation und Kommunikationsdesign ein, Themen der Prävention gestalterisch aufzuarbeiten und ihre Ideen für Arbeitsschutzplakate einzusenden. 

Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt ein attraktives Preisgeld!

1. Preis: 3.000 €
2. Preis: 2.000 €
3. Preis: 1.000 €

Darüber hinaus möchte die BG RCI Plakate für je 800 Euro für ihren Präventionswandkalender erwerben.

Jury

Die Jury besteht aus Mitgliedern der Hochschulen (Professoren) und Mitgliedern der BG RCI

Prof. Gregor Krisztian (Hochschule RheinMain)
Prof. Gudrun Müllner (Hochschule Augsburg)
Prof. Iris Utikal (KISD Köln)
Ulrike Jansen, BG RCI
Stefan Weis, BG RCI
Dr. Harald Wellhäußer, BG RCI

Lärm am Arbeitsplatz

„Wie bitte?“ Lärmschwerhörigkeit und ihre Auswirkungen, präventive Maßnahmen

„Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest“, sagte 1910 der Nobelpreisträger Robert Koch. Die Vorahnung, die der Mediziner vor mehr als 100 Jahren hatte, hat sich längst bewahrheitet. Rund fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland sind an ihrem Arbeitsplatz gesundheitsschädigendem Lärm ausgesetzt. Lärmschwerhörigkeit ist die Berufskrankheit mit den meisten Anerkennungen bei der BG RCI. Und sie ist keineswegs eine Erkrankung, die sich erst mit zunehmendem Alter bemerkbar macht. Vermehrt leiden auch schon junge Menschen unter Hörschäden. Die Erkrankung kommt schleichend und bleibt daher oft lange Zeit unbemerkt. Sie ist nicht heilbar – mit den Folgen müssen Betroffene ein Leben lang klarkommen

Wir wollen als Berufsgenossenschaft daher für die Gefahren, die von lauten Geräuschen ausgehen, sensibilisieren und Möglichkeiten zur Prävention vorstellen. Im Arbeitsalltag gehört Lärm in vielen Bereichen dazu. Das heißt aber nicht, dass eine Lärmschwerhörigkeit bei den Versicherten vorprogrammiert ist. Die Erkrankung kann durch präventive Maßnahmen verhindert werden! Am besten ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Lärm gar nicht erst auszusetzen: durch leise Maschinen, Einhausungen, Kapselungen oder raumakustische Maßnahmen.

Hörschäden wirken sich nicht nur im Beruf aus – sie beeinflussen auch das Privatleben. Viele Betroffene kapseln sich von ihren sozialen Kontakten ab – sie schämen sich, weil sie viele Sachen nicht hören und oft nachfragen müssen. Lassen Sie uns daher gemeinsam etwas für den Schutz unseres Gehörs tun!