Plakatwettbewerb Arbeitsschutz 2022 Lärm

Die Gewinnerinnen stehen fest!

1. Platz: Viktoria Henning (Hochschule Düsseldorf)
2. Platz: Amal Hamed (Hochschule Rhein-Waal)
3. Platz: Stina Semmelroggen (Hochschule Düsseldorf)

Herzlichen Glückwunsch!

Insgesamt haben sich an unserem Plakatwettbewerb „Lärm am Arbeitsplatz“ 142 Studierende von 17 Hochschulen mit 282 Entwürfen beteiligt!
Dabei kamen allein

  • 75 Entwürfe aus der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln
  • 44 Einsendungen von der Hochschule Mainz
  • 37 Entwürfe aus dem internationalen Studiengang in Berlin
  • 34 aus Düsseldorf
  • 25 aus Mannheim und
  • 21 Entwürfe von der Hochschule Rhein Waal.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihre tollen, kreativen, originellen Ideen und gratulieren den Gewinnern unseres Plakatwettbewerbs zum Thema Lärm am Arbeitsplatz!

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Thema 2022: Lärm am Arbeitsplatz

„Wie bitte?“ Lärmschwerhörigkeit und ihre Auswirkungen, präventive Maßnahmen

„Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest“, sagte 1910 der Nobelpreisträger Robert Koch. Die Vorahnung, die der Mediziner vor mehr als 100 Jahren hatte, hat sich längst bewahrheitet. Rund fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland sind an ihrem Arbeitsplatz gesundheitsschädigendem Lärm ausgesetzt. Lärmschwerhörigkeit ist die Berufskrankheit mit den meisten Anerkennungen bei der BG RCI. Und sie ist keineswegs eine Erkrankung, die sich erst mit zunehmendem Alter bemerkbar macht. Vermehrt leiden auch schon junge Menschen unter Hörschäden. Die Erkrankung kommt schleichend und bleibt daher oft lange Zeit unbemerkt. Sie ist nicht heilbar – mit den Folgen müssen Betroffene ein Leben lang klarkommen.

Wir wollen als Berufsgenossenschaft daher für die Gefahren, die von lauten Geräuschen ausgehen, sensibilisieren und Möglichkeiten zur Prävention vorstellen. Im Arbeitsalltag gehört Lärm in vielen Bereichen dazu. Das heißt aber nicht, dass eine Lärmschwerhörigkeit bei den Versicherten vorprogrammiert ist. Die Erkrankung kann durch präventive Maßnahmen verhindert werden! Am besten ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Lärm gar nicht erst auszusetzen: durch leise Maschinen, Einhausungen, Kapselungen oder raumakustische Maßnahmen.

Hörschäden wirken sich nicht nur im Beruf aus – sie beeinflussen auch das Privatleben. Viele Betroffene kapseln sich von ihren sozialen Kontakten ab – sie schämen sich, weil sie viele Sachen nicht hören und oft nachfragen müssen. Lassen Sie uns daher gemeinsam etwas für den Schutz unseres Gehörs tun!