Zündwirksamkeit von Büschelentladungen
In der chemischen Industrie und anderen Industriezweigen treten häufig explosionsfähige hybride Gemische als Mischung von in Luft dispergierten, brennbaren Stäuben und entzündbaren Lösemitteldämpfen (Gasen) auf. Typische Beispiele für solche Prozesse sind der Eintrag von Pulvern in vorgelegte Lösemittel in Mischbehältern oder Trocknungs- und Granulationsvorgänge. Gemäß der üblichen Maßnahmenhierarchie werden meist Maßnahmen zur Vermeidung explosionsfähiger Gemische in Kombination mit Maßnahmen zur Zündquellenvermeidung eingesetzt, um Explosionen auszuschließen. Um hier valide Konzepte entwickeln zu können, sind Kenntnisse zur Zündwirksamkeit der einzelnen Zündquellen notwendig. Gegenwärtig können fast alle Zündquellen sicher beherrscht werden. Lediglich die Büschelentladungen, die von isolierenden Feststoffen ausgehen können, lassen sich kaum vermeiden.




