Prävention im Berufsverkehr

Mehr als 3.000 Menschen sterben jährlich im deutschen Straßenverkehr, rund jeder zehnte tödliche Unfall ereignet sich auf dem Arbeitsweg. Hinzu kommen Unfälle auf beruflichen Wegen. 

Die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Fahrräder oder Pedelecs (umgangssprachlich E-Bikes genannt) beteiligt sind, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Dieser Trend hat sich 2020 sogar noch verstärkt – wahrscheinlich bedingt durch ein verändertes Nutzungsverhalten der Beschäftigten während der Corona-Pandemie. Mit der Aktion „Sicherheit im Radverkehr“ lenken wir den Fokus auf dieses Thema. 

Alle Angebote der BG RCI zum Thema Prävention im Berufsverkehr haben wir für Sie in den einzelnen Rubriken dieser Website zusammengestellt.

AKTUELLES

Sicherheit im Radverkehr

Im Frühjahr werden wieder mehr Beschäftigte das Fahrrad für den Weg zum Arbeitsplatz nutzen. Vielen ist nicht bewusst, dass es dabei zu kritischen Situationen kommen kann. Mit der Aktion „Sicherheit im Radverkehr“ lenkt die BG RCI den Fokus auf dieses Thema. 

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Förderung von Abbiegeassistenten

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) unterstützt auch in diesem Jahr den Einbau von Abbiegeassistenten. Anträge können beim Bundesamt für Güterverkehr gestellt werden. Rückfragen zur Förderung und zur „Aktion Abbiegeassistent“ können auch per Mail an das BMDV gestellt werden unter abbiegeassistent(at)bmdv.bund.de.

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DVR-Kampagne „Landstraße – FAHR SICHER!“

Überholvorgänge auf Landstraßen können aufgrund hoher Geschwindigkeiten und fehlender baulicher Trennung vom Gegenverkehr sehr riskant sein und sogar tödlich enden. Im Fokus der neuen Kampagne „Landstraße – FAHR SICHER!“ des DVR, die mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung entstanden ist, stehen Zusammenstöße mit dem Gegenverkehr. 

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Sicherere Straßen durch Früherkennung von Gefahrenstellen

Um Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen und richtig einschätzen zu können, informieren die Webseite sowie die App gefahrenstellen.de über Gefahrenpunkte auf unseren Straßen. Wer an einer identifizierten Gefahrenstelle vorbeikommt, soll bereits im Vorfeld über Smartphone oder Navigationsgerät vor einem möglichen Risiko gewarnt werden, um das Fahrverhalten entsprechend anpassen zu können. Verkehrsteilnehmende können selbst proaktiv Gefahrenstellen melden. In den kommenden Jahren sollen die Funktionen schrittweise erweitert und zu einem Frühwarnsystem ausgebaut werden. Die Initiative wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. 

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Leitfaden "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen"

Busse und schwere Nutzfahrzeuge begegnen uns beinahe täglich. Insbesondere schwer oder nicht direkt einsehbaren Gefahrenbereiche („Toter Winkel“) beinhalten ein erhebliches Kollisionsrisiko. Unfälle können gravierende Folgen für alle Beteiligten mit sich bringen.

Die Broschüre "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen. Sicherheit und Effizienz – Leitfaden für Betreiber, Hersteller und Aufsichtspersonen" bietet Informationen zu Abbiege- und Assistenzsystemen, die den Fahrer oder die Fahrerin sinnvoll unterstützen können.
 
Der Leitfaden kann kostenfrei bestellt oder im Downloadcenter der BG RCI heruntergeladen werden. Interessierte wenden sich bitte an die Präventionsabteilung Technische Sicherheit unter technische-sicherheit(at)bgrci.de

Leitfaden "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen" als PDF herunter laden