Prävention im Berufsverkehr

Mehr als 3.000 Menschen sterben jährlich im deutschen Straßenverkehr, rund jeder zehnte tödliche Unfall ereignet sich auf dem Arbeitsweg. Hinzu kommen Unfälle auf beruflichen Wegen: im Güterverkehr, bei Fahrten zu Kunden oder zur Montage. Was hat das mit betrieblichem Arbeitsschutz und der Wegeunfallverhütung der Berufsgenossenschaften zu tun? Sehr viel, denn es gibt eine Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten.

Alle Angebote der BG RCI zum Thema Prävention im Berufsverkehr haben wir für Sie in den einzelnen Rubriken dieser Website zusammengestellt. Sie finden diese darüber hinaus im VISION ZERO Auswahlassistenten (AWA) in der Rubrik "Verkehrssicherheit".

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AKTUELLES

Tag der Verkehrssicherheit 2021

Jährlich sterben mehr als die Hälfte der Verkehrstoten in Deutschland auf Landstraßen. Unter dem Motto "Verkehrssicherheit in ländlichen Räumen" findet am 19. Juni 2021 der diesjährige Tag der Verkehrssicherheit des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) statt, bei dem über die Gründe aufgeklärt wird und Lösungen vorgestellt werden. 

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Deutscher Fahrradpreis: „Wo ein Wille ist, ist auch ein Radweg!“

Am 27. April 2021 erhielt der Fernsehmoderator, Komiker und Autor Dr. Eckart von Hirschhausen die Auszeichnung „Fahrradfreundlichste Persönlichkeit 2021“. Im Interview mit dem Deutschen Fahrradpreis spricht er darüber, welche Vorteile ein bewusstes Mobilitätsverhalten für den Menschen, die Gesundheit und das Klima hat. „Lasst uns statt fossiler Energie im Tank doch lieber die Fettpölsterchen von der Hüfte verbrennen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Radweg!“

Zum Interview auf www.der-deutsche-fahrradpreis.de wechseln


Sicherere Straßen durch Früherkennung von Gefahrenstellen

Um Gefahrensituationen rechtzeitig zu erkennen und richtig einschätzen zu können, informieren die Webseite sowie die App gefahrenstellen.de über Gefahrenpunkte auf unseren Straßen. Wer an einer identifizierten Gefahrenstelle vorbeikommt, soll bereits im Vorfeld über Smartphone oder Navigationsgerät vor einem möglichen Risiko gewarnt werden, um das Fahrverhalten entsprechend anpassen zu können. Verkehrsteilnehmende können selbst proaktiv Gefahrenstellen melden. In den kommenden Jahren sollen die Funktionen schrittweise erweitert und zu einem Frühwarnsystem ausgebaut werden. Die Initiative wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. 

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DGUV Information 214-080: Kuppeln – aber sicher!

Untersuchungen zeigen, dass nicht technische Mängel, sondern Verhaltensfehler die Hauptursache von Kuppelunfällen sind. Wenn beim Kuppeln ordnungsgemäß und überlegt vorgegangen wird, sind Unfälle mit schweren und tödlichen Verletzungen vermeidbar; vorausgesetzt, bestimmte Regeln und Hinweise sind bekannt und werden beachtet. Diese werden in der DGUV Information 214-080 „Kuppeln – aber sicher!“ zusammengefasst.

Zur DGUV Information 214-080 "Kuppeln – aber sicher" wechseln

Weitere Informationen zu Thema Kuppeln finden Sie auch unter:

www.bg-verkehr.de Webcode:20938119


Initiative RadKULTUR

Radfahren ist unkompliziert und macht Spaß! Die Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg macht die Begeisterung des Radfahrens vor Ort erlebbar, fördert die Freude am Fahren und motiviert die Menschen, in ihrem Alltag ganz selbstverständlich auf's Rad zu steigen.

Seit 2018 werden spezielle Angebote für Arbeitergeber zur Stärkung eines fahrradfreundlichen Mobilitätsmanagements angeboten. Denn Radfahren ist nicht nur gut für das Klima, sondern auch für die Gesundheit der Beschäftigten.

Aktuelle Aktionen und Angebote finden Sie auf der Website der Initiative RadKULTUR: Zur Website der Initiative RadKULTUR wechseln


Leitfaden "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen"

Busse und schwere Nutzfahrzeuge begegnen uns beinahe täglich. Insbesondere schwer oder nicht direkt einsehbaren Gefahrenbereiche („Toter Winkel“) beinhalten ein erhebliches Kollisionsrisiko. Unfälle können gravierende Folgen für alle Beteiligten mit sich bringen.

Die Broschüre "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen. Sicherheit und Effizienz – Leitfaden für Betreiber, Hersteller und Aufsichtspersonen" bietet Informationen zu Abbiege- und Assistenzsystemen, die den Fahrer oder die Fahrerin sinnvoll unterstützen können.
 
Der Leitfaden kann kostenfrei bestellt oder im Downloadcenter der BG RCI heruntergeladen werden. Interessierte wenden sich bitte an die Präventionsabteilung Technische Sicherheit unter technische-sicherheit(at)bgrci.de

Leitfaden "Abbiege-/Assistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und mobile Arbeitsmaschinen" als PDF herunter laden


„Roll ohne Risiko“

Standen Sie bereits auf einem E-Scooter? Nutzen Sie die Fahrzeuge vielleicht sogar regelmäßig? Und kennen Sie dabei alle geltenden Regeln?

Eine vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) beauftragte Umfrage zeigt, dass die Regeln für das Fahren mit E-Scootern oft nicht bekannt sind. Damit sich dies ändert, wurde die Kampagne „Roll ohne Risiko!“ gestartet. Sie klärt über geltenden Regeln auf und weist auf Gefahren und Konsequenzen von Regelverstößen hin. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des DVR unter www.dvr.de/roll-ohne-risiko


Ablenkung am Steuer

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer unterschätzen die Gefahr, die von Ablenkungen am Steuer ausgeht. Man gefährdet dabei aber nicht nur sich selbst, sondern auch alle anderen Menschen, die am Verkehr teilnehmen.

Wussten Sie, dass ...

... Ablenkung nicht nur das Risiko eines Unfalls steigert, sondern man zudem mit einem Bußgeld oder sogar Fahrverbot rechnen muss?
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… mehr Menschen durch Kollisionen sterben, die auf Ablenkung zurückzuführen sind, als durch Kollisionen infolge von Alkoholeinfluss? Wer sich der unterschiedlichen Ablenkungen wie Telefonieren oder das Bedienen des Navis oder Radios bewusst ist und vor Fahrtantritt entsprechend vorbereitet, kann seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit auf den Straßenverkehr richten. 

… Fahrerinnen und Fahrer, gerade wenn die Fahrt zur Routine wird, sogar gezielt nach Ablenkung durch ihr Smartphone suchen, um die Langeweile zu vertreiben oder die Zeit gewinnbringend zu nutzen? Schalten Sie Ihr Handy daher am besten in den Flugmodus. Eingehende Nachrichten und Anrufe können Sie auf diese Weise nicht mehr ablenken. Die meisten Fahrten sind ohnehin so kurz, dass der Blick auf‘s Handy warten kann, bis das Ziel erreicht ist. 

… sich selbst vermeintlich harmlose Tätigkeiten wie Essen oder Trinken negativ auf das Fahrverhalten und die Reaktionszeit auswirken? Wenn Sie sich unterwegs stärken möchten, legen Sie zum Essen und Trinken lieber eine Pause ein. Ausgeruht fährt es sich ohnehin besser.