Verkehrssicherheit
Unfälle im Straßenverkehr sind weder schicksalhaft noch unvermeidbar. Alle Unfälle haben Ursachen, die nachvollziehbar und in der Regel auch vermeidbar sind. Risiken im Straßenverkehr sollten durch geeignete Maßnahmen so weit wie möglich reduziert werden.
Wir unterstützen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte dabei, betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit praxisgerecht durchzuführen, um wirksame und nachhaltige Effekte für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu erzielen.
AKTUELLES
Digitales Gutscheinsystem Fahrsicherheitstrainings
Ab sofort steht den Mitgliedsunternehmen der BG RCI ein digitales Gutscheinsystem für Fahrsicherheitstrainings zur Verfügung. Die neue Anwendung ermöglicht es, deutlich einfacher und schneller Gutscheine zu beantragen.
In den dunklen Monaten eigene Sichtbarkeit erhöhen
In den Wintermonaten ist es oft dunkel, wenn Beschäftigte sich auf den Weg zur Arbeit oder wieder nach Hause machen. Regen und Schneetreiben tragen dazu bei, dass sich die Sicht zusätzlich verschlechtert. Welche Maßnahmen helfen, um in der Dunkelheit besser gesehen zu werden, ist hier zusammengefasst.
E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden in 2024
Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist weiter gestiegen. In 2024 registrierte die Polizei in Deutschland 11.944 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das waren 26,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor (9.425 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 27 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Unfallzahlen für das Jahr 2024
Laut der kürzlich veröffentlichten vorläufigen Unfallzahlen des Statistischen Bundesamtes sind im vergangenen Jahr 2.770 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, rund 50.600 wurden schwer verletzt.
"Nach wie vor werden Tag für Tag durchschnittlich acht Menschen auf unseren Straßen getötet, rund 1.000 verletzt. Unser Auftrag ist klar: Es ist weiterhin ein kontinuierlicher und umfassender Einsatz notwendig, um die Sicherheit auf unseren Straßen zu erhöhen. Wir können diese nach wie vor inakzeptablen Zahlen nicht einfach hinnehmen und zur Tagesordnung übergehen“, kommentiert der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrats Manfred Wirsch die aktuellen Zahlen.
Sichere Radfahrmobilität
Immer mehr Menschen nutzen das Rad oder Pedelec für ihre täglichen Wege. Auch im beruflichen Arbeitsalltag wird das Fahrrad immer beliebter. Doch mit Zunahme der Rad- und Pedelecnutzung nimmt leider auch die Zahl der Wegeunfälle zu.
Die Schwerpunktaktion 2025 des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beleuchtet mögliche Ursachen dieser Unfälle und gibt alltagstaugliche Tipps und Hinweise für sicheres Radfahren, für die richtige Ausstattung sowie zu den wichtigsten Verkehrsregeln.
Cannabiskonsum im Straßenverkehr
Ab sofort gilt ein gesetzlicher Grenzwert von 3,5 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blutserum im Straßenverkehr. Entscheidend bleibt jedoch: Niemand darf berauscht hinterm Steuer sitzen! Denn wer unter dem Einfluss von Drogen fährt, stellt eine sehr ernste Gefahr für sich und andere dar. Mindestens 24 Stunden nach dem Konsum von Cannabis sollte daher auf das Autofahren verzichtet werden.
Ab einer Konzentration von 3,5 ng THC/ml Blutserum drohen ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. In Kombination mit Alkohol muss man mit einem Bußgeld von 1000 Euro rechnen.