Verkehrssicherheit

Unfälle im Straßenverkehr sind weder schicksalhaft noch unvermeidbar. Alle Unfälle haben Ursachen, die nachvollziehbar und in der Regel auch vermeidbar sind. Risiken im Straßenverkehr sollten durch geeignete Maßnahmen so weit wie möglich reduziert werden.

Wir unterstützen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte dabei, betriebliche Verkehrssicherheitsarbeit praxisgerecht durchzuführen, um wirksame und nachhaltige Effekte für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Teilnahme am Straßenverkehr zu erzielen.

AKTUELLES

Wildunfälle – Risiko steigt im Frühjahr deutlich

Mit der Zeitumstellung rückt der Berufsverkehr wieder stärker in die Dämmerungsstunden, in der viele Wildtiere aktiv sind. Wildunfälle passieren das ganze Jahr über, besonders hoch ist das Risiko jedoch in den Monaten April und Mai. Warnschilder sollten ernst genommen und das Tempo angepasst werden. Taucht ein Tier auf der Straße auf, gilt: abbremsen, Licht abblenden und hupen. Fernlicht oder Lichthupe sollten nicht eingesetzt werden, da geblendete Tiere häufig stehen bleiben.


Sichere Radfahrmobilität

Immer mehr Menschen nutzen das Rad oder Pedelec für ihre täglichen Wege. Auch im beruflichen Arbeitsalltag wird das Fahrrad immer beliebter. Doch mit Zunahme der Rad- und Pedelecnutzung nimmt leider auch die Zahl der Wegeunfälle zu. 

Die Schwerpunktaktion 2025/2026 des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beleuchtet mögliche Ursachen dieser Unfälle und gibt  alltagstaugliche Tipps und Hinweise für sicheres Radfahren, für die richtige Ausstattung sowie zu den wichtigsten Verkehrsregeln.

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Den Arbeitsplatz Straße sicherer machen

Trotz aller Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit ist der Preis für die Nutzung des Straßennetzes nach wie vor hoch. 2025 starben in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2.814 Menschen im Straßenverkehr, rund 366.000 wurden verletzt. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) hat für dieses und das kommende Jahr den Arbeitsplatz Straße als Schwerpunktthema vielfältiger Aktivitäten ausgewählt. Interessante Hintergrundinformationen und Anregungen finden Sie in der gleichnamigen Broschüre. 

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Digitales Gutscheinsystem Fahrsicherheitstrainings

Ab sofort steht den Mitgliedsunternehmen der BG RCI ein digitales Gutscheinsystem für Fahrsicherheitstrainings zur Verfügung. Die neue Anwendung ermöglicht es, deutlich einfacher und schneller Gutscheine zu beantragen. 

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E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden in 2024

Die Zahl der E-Scooter-Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ist weiter gestiegen. In 2024 registrierte die Polizei in Deutschland 11.944 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden – das waren 26,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor (9.425 Unfälle). Dabei kamen insgesamt 27 Menschen ums Leben, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

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Cannabiskonsum im Straßenverkehr

Ab sofort gilt ein gesetzlicher Grenzwert von 3,5 Nanogramm Tetrahydrocannabinol (THC) pro Milliliter Blutserum im Straßenverkehr. Entscheidend bleibt jedoch: Niemand darf berauscht hinterm Steuer sitzen! Denn wer unter dem Einfluss von Drogen fährt, stellt eine sehr ernste Gefahr für sich und andere dar. Mindestens 24 Stunden nach dem Konsum von Cannabis sollte daher auf das Autofahren verzichtet werden. 

Ab einer Konzentration von 3,5 ng THC/ml Blutserum drohen ein Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot. In Kombination mit Alkohol muss man mit einem Bußgeld von 1000 Euro rechnen.