Bewegung

Schritt zur Gesundheit: Bewegung am Arbeitsplatz

Arbeitsplätze sollten so gestaltet sein, dass ungünstige arbeitsbedingte Belastungen nicht auftreten. Ergänzend können Beschäftigte durch regelmäßige Bewegung während der Arbeitszeit das Risiko der Entstehung von Muskel-Skelett-Erkrankungen vermindern.

Personen, die viel im Büro und am PC sitzen, sollten z. B. die Schulter-Nacken-Muskulatur mobilisieren. Beschäftigte profitieren zudem von kräftigenden Übungen für stark beanspruchte Strukturen. So hilft ein starker Rücken z. B. beim Heben von Lasten.

Welche Bewegung sinnvoll ist, hängt vom Belastungsprofil am Arbeitsplatz ab. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dabei behilflich sind neben der BG RCI auch die zuständigen Krankenkassen und die BGF-Koordinierungsstelle.

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Diese maximal 15 Minuten dauernden Bewegungspausen können während der Arbeitszeit oder der Mittagspause stattfinden. An Arbeitsplätzen mit hohen Belastungen für die Handgelenke etwa machen die Beschäftigten Übungen, die den Handgelenken zugutekommen. An anderen Arbeitsplätzen profitieren die Beschäftigten ggf. mehr von einer Bewegungspause, die den Rücken stärkt. Beispiele für videounterstützte Pausenprogramme mit einer arbeitsplatzabhängigen Übungsauswahl finden Sie in unseren Videos.

Video „Physiotherapeutische Übungen zur Prävention von Handgelenksproblemen” ansehen.

Video „Übungen für einen gesunden Rücken” ansehen.

Video „Aktivierungs- und Mobilisationsübungen für den ganzen Körper” ansehen.

Video „Entspannungsübung 1: Tiefes Atmen” ansehen.

Video „Entspannungsübung 2: Augenentspannung” ansehen.

Video „Den Rücken stärken mit Ingo Froböse” aus der BG RCI-Reihe „Fit für Job und Leben” ansehen

Video „Tipps für Vielsitzer” aus der BG RCI-Reihe „Fit für Job und Leben” ansehen

Video „Minutentraining im Alltag” aus der BG RCI-Reihe „Fit für Job und Leben” ansehen

Der Betrieb verfügt über ein eigenes Fitnessstudio oder kann den Beschäftigten den Beitrag für die Mitgliedschaft in einem externen Studio komplett oder teilweise erstatten. Wichtig sind qualifiziertes Personal zur Betreuung im Studio und ein auf den Arbeitsplatz abgestimmtes Trainingsprogramm.

Vom Unternehmen organisierte Wettbewerbe eignen sich gut, um die Aktivität der Beschäftigten zu steigern. Ein Beispiel wäre ein Schrittwettbewerb, bei dem mehrere Teams versuchen, in einem bestimmten Zeitraum die meisten Schritte zu gehen. Eine weitere Möglichkeit sind Apps, die auch andere Aktivitäten messen, wie etwa den mit dem Fahrrad zurückgelegten Arbeitsweg. Solche Wettbewerbe können auch standortübergreifend stattfinden.