Sicherheit, Gesundheit und Wertschätzung schlagen Jobticket und Prämien

DGUV Barometer Bildungswelt 2026 zeigt, was jungen Menschen in Ausbildung und Studium wichtig ist

Junge Menschen sehen sich durch ihre Berufsausbildung umfassend auf sicheres und gesundes Arbeiten vorbereitet. Das zeigt das neue DGUV Barometer Bildungswelt 2026, eine repräsentative Befragung von Auszubildenden und Studierenden im Auftrag der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). 91 Prozent der Auszubildenden geben an, dass Sicherheit und Gesundheit während ihrer Ausbildung bereits vermittelt wurden. 72 Prozent fühlen sich durch ihre Ausbildung gut oder sehr gut darauf vorbereitet, auch im späteren Berufsleben sicher und gesund arbeiten zu können. Bei Studierenden fallen beide Werte niedriger aus.

Die Ergebnisse zeigen zudem: Für Auszubildende gehören gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Miteinander eng zusammen. 98 Prozent nennen einen respektvollen Umgang und Wertschätzung als wichtig oder sehr wichtig. Es folgen die Möglichkeiten, Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln (96 Prozent; davon 65 Prozent "sehr wichtig"), ein sicherer Ausbildungsplatz und eine gute Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen (jeweils 60 Prozent "sehr wichtig") sowie eine gute Anleitung und Unterstützung durch Ausbilderinnen und Ausbilder (59 Prozent "sehr wichtig"). Zusätzliche Leistungen wie Jobticket, Prämien oder Zuschüsse werden deutlich seltener als wichtig bezeichnet.

"Ausbildung vermittelt nicht nur berufliche Fertigkeiten. Sie prägt auch, wie junge Menschen Sicherheit, Gesundheit und Verantwortung bei der Arbeit erleben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ausbildungsbetriebe und berufsbildenden Bildungseinrichtungen hier sehr viel richtig machen", sagt DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Stephan Fasshauer. Für eine älter werdende Gesellschaft sei das ein gutes Zeichen. Fasshauer: "Wenn Menschen länger arbeiten sollen, müssen sie bis ins fortgeschrittene Alter gesund bleiben. Dafür braucht es das Wissen, um Risiken für die Gesundheit im Arbeitsleben erkennen und verringern zu können."

Lesen Sie die vollständige Meldung bei der DGUV